Do, 19. Oktober 2017

Sonne entspannt Lage

24.01.2017 17:23

Staub schwebt unter der Nebeldecke

Im Innviertel ist die Feinstaubbelastung derzeit wesentlich höher als im Ballungsraum: Während die Nebeldecke am Land den Staub in Bodennähe hält, sanken bei Sonnenschein die Belastungswerte an kritischen Stellen in Linz! Dennoch ist die Feinstaubbelastung oberösterreichweit zu hoch.

Wie berichtet, wird seit Beginn der Inversionswetterlage am Wochenende in Oberösterreich die Feinstaubbelastung immer ärger. Am Montag war sie in Eferding, Wels, Haid und Braunau mit 102 bis 107 Mikrogramm je Kubikmeter (Grenzwert sind  50 Mikrogramm/m3) am ärgsten, während die Belastung bei der kritischen Messstelle in Linz beim Römerbergtunnel sogar von 98 Mikrogramm auf 85 gesunken war. Dr. Elisabeth Danninger von der Luftgüteüberwachung des Landes erklärt dieses Phänomen: "Von Braunau her gab es mehr Nebel, der sich auch quer durch Bayern zog und von dort durch leichten Westwind zu uns getrieben wurde, während es in Linz blauen Himmel gab!"

Braunau mit Feinstaub am ärgsten belastet
Selbst bei der für den Autobahnlufthunderter bedeutsamen Messstelle bei Enns war die Feinstaubbelastung innerhalb von 24 Stunden von 87 auf 79 Mikrogramm pro Kubikmeter gesunken. Am gestrigen Dienstag stiegen - dank Nebeldecke auch über dem Zentralraum - dort und in Linz die Feinstaubwerte wieder leicht an. Die ärgste Belastung gab es am Dienstag in Braunau mit 119,6 Mikrogramm/m3, während die Werte in Eferding, Wels und Haid leicht sanken. Ein Ende der Fein- staubbelastung ist laut Meteorologen nicht in Sicht, so lange es in Tallagen kühler bleibt als auf den Bergen.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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