Fr, 24. November 2017

Hotel verschüttet

24.01.2017 09:43

Hundebabys fünf Tage nach Lawine gerettet

Drei Hundewelpen der Eigentümer des von einer Lawine verschütteten Hotels Rigopiano in der Abruzzen-Ortschaft Farindola sind am Montag wohlauf in einem Heizungsraum gefunden worden. Rettungseinheiten mussten eine Mauer einschlagen, um sie zu bergen. Die im Dezember geborenen Welpen, drei weiße Abruzzen-Schäferhunde, wurden Tierärzten anvertraut, berichteten italienische Medien.

Die Eltern der Welpen, "Lupo" und "Nuvola", sind ebenfalls wohlauf. Sie hatten sich bis zu einer nahe gelegenen Siedlung durchschlagen können. Dort wurden sie von einer ehemaligen Mitarbeiterin des Hotels, Martina Rossi, erkannt.

Rettungsteams im Wettlauf gegen die Zeit
Die Rettungsmannschaften kämpften unterdessen weiterhin gegen die Zeit, um 15 Vermisste, die sich noch unter Schnee und Trümmern des Hotels Rigopiano befinden, zu befreien. In der Nacht auf Dienstag wurden mehrere Leichen geborgen, die Zahl der Todesopfer stieg damit auf 14.

Zu ihnen zählen auch die Eltern des neun Jahre alten Edoardo Di Carlo, der das Unglück überlebt hat. "Wir Kinder haben uns gerettet, weil wir in einem Saal Billard spielten", erzählte der Bub. In dem Saal wurden die meisten der elf Überlebenden gefunden. Unter den Toten ist auch die Mutter eines weiteren Buben, der am Freitag lebend geborgen wurde, sowie zwei Kellner des Hotels.

Die anderen Vermissten sind Gäste des Hotels, Angestellte sowie Personen, die sich im Gebäude aufhielten, auch wenn sie dort nicht übernachtet hatten. Die Hoffnung, weitere Überlebende bergen zu können, schwindet allmählich. Zivilschutzchef Fabrizio Curcio betonte, die Rettungsaktion erfolge in einer äußerst schwierigen Situation. Es bestehe hohe Lawinengefahr in der Gegend.

Lawine von Erdbeben ausgelöst
Die Lawine war am späten Mittwochnachmittag durch eine Serie von Erdbeben ausgelöst worden und hatte das Viersterne-Hotel unter Schneemassen begraben. Das Hotel liegt einsam in 1200 Metern Höhe am Hang des Gran-Sasso-Berges.

 krone.at
Redaktion
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