Do, 19. Oktober 2017

Nordische Kombi

21.01.2017 17:25

Gruber bei Comeback Sechster – Rydzek siegt

Nichts Neues im Weltcup der Nordischen Kombination: Auch der elfte Einzelbewerb des WM-Winters endete am Samstag mit einem deutschen Erfolg. Johannes Rydzek feierte in Chaux-Neuve seinen vierten Saisonsieg, er setzte sich 2,8 Sekunden vor Fabian Rießle durch. Bernhard Gruber landete beim Comeback nach einer Erkrankung als bester Österreicher an sechster Stelle (+35,2) vor Franz-Josef Rehrl (39,8).

Rydzek skatete mit bester Laufzeit vom zwölften Platz an die Spitze. Er rückte in der Gesamtwertung vor dem kommenden "Triple" in Seefeld (ab Freitag) dem führenden sechsfachen Saison-Gewinner Eric Frenzel bis auf 34 Punkte nahe. Rießle (1 Saisonsieg) ist Gesamt-Dritter. Dieses Trio hat ebenso wie Björn Kircheisen alle Bewerbe bestritten.

Von den im Weltcup bestplatzierten Österreichern mussten Mario Seidl, David Pommer und Bernhard Gruber wegen Erkältungen hingegen zumindest eine Station auslassen. Wilhelm Denifl zog ein Training dem Antreten im französischen Jura vor.

Bernhard Gruber mit Platz sechs zufrieden
Dort meldete sich Gruber (5. nach dem Springen) gut zurück und holte sein bisher bestes Saisonresultat. "Ich bin mit dem sechsten Platz sehr zufrieden, zumal ich mir das nach meiner Verkühlung nicht erwartet habe. Von der Luft her ist es gut gegangen, einzig und allein die Beine waren etwas schwer und die Spritzigkeit hat noch etwas gefehlt. Das bekomme ich aber die nächsten Rennen sicherlich in den Griff", sagte Gruber.

Rehrl schaffte wie in Lahti einen siebten Platz. Besser war der Ramsauer im Weltcup noch nie platziert. "Es hat schon mit einem super Sprung angefangen, ich habe meine Leistung sehr gut abrufen können", freute sich Rehrl. "Im Langlaufrennen konnte ich bis zum Schluss mit der Gruppe mitgehen, in der letzten Runde hat mir aber noch etwas die Kraft gefehlt."

Seidl musste sich als starker Springer auf der Schanze mit dem 13. Platz begnügen und landete auf dem 13. Gesamtrang (49,3). Der vor der Zwangspause so konstante Pommer kämpft noch um den Anschluss. Der Tiroler wurde in Chaux-Neuve 25. (+1:49,4 Min.).

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