So, 19. November 2017

Unterstützt Melania

20.01.2017 12:34

Ivanka Trump: „Bin nicht die heimliche First Lady“

Ivanka Trump hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach sie in Zukunft die Rolle der heimlichen First Lady der USA übernehmen werde. Ihre Stiefmutter Melania Trump werde eine "unglaubliche First Lady" sein.

Am Vorabend der Inauguration ihres Ehemann Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erschien Melania Trump, die zur neuen First Lady der USA wird, zu einem Empfang in einem auffälligen, figurbetonten Abendkleid von Modedesignerin Reem Acra.

Die statuenhafte, gebürtige Slowenin setzte mit der Wahl des Kleides gleich zwei Statements: Erstens, sie bleibt der Trump-Lieblingsfarbe Gold auch als Präsidentengattin treu. Bekanntlich ist der Trump-Tower in New York innen mit viel Gold verziert.

Und zweitens: Sie ist die neue First Lady, deren Glamour niemand überstrahlt.

Ihre angebliche Konkurrentin Ivanka Trump, unterstützte sie dabei, indem sie zu dem Bankett in einem im Vergleich zurückhaltenden Kleid erschien: In einer langen weißen Robe mit geisha-artiger Schärpe um die Taille.

Zuvor wies die 35-Jährige Presseberichte zurück, wonach sie in Zukunft die Rolle der heimlichen First Lady übernehmen werde, berichtet die APA. First Lady sei Trumps dritte Frau Melania, diese werde eine "unglaubliche First Lady" sein. "Sie ist intelligent, warmherzig, aufmerksam und eine bemerkenswerte Person", sagte Ivanka über ihre Stiefmutter. Sie selbst werde aber nach Washington kommen, "das Land besuchen" und darauf achten, dass sie "einen Mehrwert" herbeiführen könne. 

Vorsichtige Kritik übte Ivanka Trump an der Angewohnheit ihres Vaters, sich fortlaufend über Twitter-Kurzbotschaften an die Öffentlichkeit zu wenden. "Natürlich sage ich ihm von Zeit zu Zeit, er soll das bleiben lassen", sagte Ivanka, der die Fähigkeit nachgesagt wird, auf ihren Vater beruhigend einzuwirken. Sie erteile ihrem Vater Ratschläge - "wenn sie erbeten sind und auch sonst".

Angesichts der tiefen Kluft zwischen Anhängern und Gegnern des künftigen US-Präsidenten Donald Trump bat sie um Geduld. "Gebt meinem Vater eine Chance", sagte die 35-Jährige, die auf einer Feier am Vorabend der Inauguration in einem Geisha-artigen Abendkleid erschein, dem Sender ABC. Allen Kritikern empfahl sie, dem 70-Jährigen Zeit zu geben. "Lassen Sie ihn ins Amt kommen, lassen Sie ihn beweisen, dass Sie sich geirrt haben."

Pamela Fidler-Stolz
Redakteurin
Pamela Fidler-Stolz
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