Di, 17. Oktober 2017

Sparkurs beendet

19.01.2017 20:09

Bundesheer investiert in neue Ausrüstung und Gerät

Das Bundesheer will heuer rund 200 Millionen Euro in Ausrüstung und Gerät investieren. So sollen 40 Allschutztransportfahrzeuge "Dingo" um insgesamt 51 Millionen Euro beschafft werden, auf der Einkaufsliste stehen außerdem 34 "Pandur"-Radpanzer. Geld wird zudem in die persönliche Ausrüstung der Soldaten gesteckt.

Die geschützten Mehrzweckfahrzeuge "Husar" bekommen 22 Beobachtungs- und Aufklärungsausstattungen um 34,3 Millionen Euro. Erneuert werden zudem die Avionik der "Black Hawk"-Hubschrauber um 21,7 Millionen Euro sowie der Selbstschutz und die Nachtflugfähigkeit der Transportmaschinen "C-130 Hercules" um 8,2 Millionen Euro.

Die neuen "Pandur"-Radpanzer werden insgesamt 105 Millionen Euro kosten. Gefertigt werden sie in Wien, Auftragnehmer sind die General Dynamics European Land Systems - Steyr GmbH sowie die Advanced Information Technology GmbH. "Der hohe Anteil an österreichischer Wertschöpfung kommt den Arbeitnehmern und der heimischen Wirtschaft zugute", sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ). "Damit werden der Standort in Wien-Simmering und Arbeitsplätze gesichert."

Neue Helme und Schutzwesten für Soldaten
Geld wird auch in die persönliche Ausrüstung der Soldaten gesteckt. Diese soll modernisiert bzw. ergänzt werden. Dabei geht es um Kampfhelme, Headsets, Schutzbrillen, Gehörschutz oder Schutzwesten. "Angesichts der Sparkurse der vergangenen Jahre sind wir gefordert, einen Investitionsrückstau aufzuholen und das Bundesheer zu modernisieren", so Doskozil. Es handle sich um "Investitionen in die Sicherheit."

Schon im Jahr 2016 gekauft oder zumindest bestellt wurden etwa das neue Geländefahrzeug "Hägglund", elektronische Waffenstationen für "Dingo" und "Pandur" sowie geschützte Mehrzweckfahrzeuge vom Typ "Husar". Außerdem wurde das Mid-Life-Update für die Transporthubschrauber Agusta Bell 212 abgeschlossen.

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