Fr, 15. Dezember 2017

Stadträtin wieder da

18.01.2017 16:50

"Krone"-Interview: Renate ganz braun(er) gebrannt

Vom sonnigen Havanna direkt ins Wiener Rathaus: Braun gebrannt meldete sich Finanzstadträtin Renate Brauner am Mittwoch aus ihrem Kuba-Urlaub zurück. In ihrer Abwesenheit ist viel passiert: ein wilder SPÖ-Streit, Stadträtin Sonja Wehsely nahm den Hut usw. Die "Krone" wollte von ihr wissen: Wie geht es jetzt weiter?

"Krone": Willkommen zurück! Wie war Ihr Urlaub auf Kuba, Frau Brauner?
Renate Brauner: Es war ein schöner Urlaub, aber einer mit sehr vielen Kontakten nach Wien.

In Ihrer Abwesenheit wurde viel darüber spekuliert, wie es mit Ihnen weitergeht und ob Sie am Freitag zurücktreten? Was sagen Sie dazu?
Das, was ich immer sage: Ich beteilige mich nicht an Spekulationen. Am Freitag und Samstag wird alles diskutiert.

Haben Sie je überlegt, Ihren Urlaub abzubrechen?
Wir haben uns im Vorfeld sehr gut auf die Vorstandstagung vorbereitet, daher gab es diese Überlegung nicht.

Während Kuba ist Sonja Wehsely, deren Mentorin Sie waren, zurückgetreten. Wann haben Sie von dem Rücktritt erfahren?
Recht bald natürlich. Sonja hat ein Angebot aus der Wirtschaft bekommen, das man schwer ablehnen kann. Sie ist eine, die gestalten will, auch gegen Widerstände. Und wie unser Bürgermeister gesagt hat, sie wird bei Siemens sicher einen tollen Job machen.

Seit Monaten kommen Querschüsse aus Ihrer Partei. Diese Woche wieder forderte der ehemalige Landesparteisekretär Christian Deutsch Michael Häupl einmal mehr auf, endlich seine Nachfolge zu klären.
Ich halte mich auch hier an den Bürgermeister: Diskussionen sollen intern geführt werden. Die wenigen, die sich nicht daran halten, müssen das mit sich selber ausmachen.

Was werden Sie bei der SPÖ-Vorstandstagung am Wochenende präsentieren?
Es gibt viele tolle Zukunftsprojekte und Ideen. Der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit ist mir eine absolute Herzensangelegenheit. Die Leute erwarten auch, dass hier was passiert.

Das klingt nicht so, als wären Sie nächste Woche nicht mehr Finanz- und Wirtschaftsstadträtin.
Das habe ich auch nicht behauptet (lacht).

Isabella Kubicek, Kronen Zeitung

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