Sa, 18. November 2017

Wisla-Springen

15.01.2017 17:44

Super-Comeback: Schlierenzauer mit Fabelsprung!

Er ist der größte Skispringer aller Zeiten: Gregor Schlierenzauer hat am Sonntag - an seinem Comeback-Wochenende (!) nach über einem Jahr - erst die Qualifikation für den zweiten Bewerb in Wisla gewonnen und danach im ersten Wettkampf-Durchgang einen Fabelsprung ausgepackt! Er segelte auf sensationelle 135,5 Meter - die größgte Weite des Tages. "Ein richtig lässiger Sprung", schwärmte er. Im zweiten Durchgang fixierte er mit 123 Metern den sensationellen achten Platz. Der Sieg ging wie am Vortag an Kamil Stoch, Stefan Kraft wurde Vierter.

Ein Punkterichter packte sogar die Note 20 aus, keiner gab Gregor unter 19. 135,5 Meter - damit legte Schlierenzauer allen anderen mächtig etwas vor und nur drei Athleten konnten ihn im ersten Durchgang noch an Punkten, aber nicht in der Weite überholen. Schlieri: "Ein lässiger Sprung, es macht echt Spaß, hier so weit zu segeln! Ich bin richtig stolz und werde so weiter machen", jubelte Gregor, "ehrlich gesagt habe ich schon geschwitzt, mit meinem opererierten Knie bei 135 Metern einen Telemark zu setzen, aber alles hat gehalten."

"Es sieht gut aus!"
Seinen allerersten Wettkampf beendete er am Samstag als 31, konnte sich hauchdünn nicht für das Finale qualifizieren. Schon vor dem Wochenende hatte er auf die Frage, wie stark er schon sei, nur vielsagend geschmunzelt und angedeutet: "Es sieht gut aus." Was er damit gemeint hat, war einem nach diesem Fabelsprung klar.

Im zweiten Durchgang gelang Schlierenzauer dann nicht mehr so eine "Granate". Aber dennoch: Mit 123 Metern sicherte er sich an seinem Comeback-Wochenende gleich Platz acht - so kehren nru große Champions zurück!

Kraft auf Platz vier
Den Doppelsieg in Wisla feierte der derzeit überragende polnische Lokalmatador Kamil Stoch vor dem Norweger Daniel-Andre Tande, Domen Prevc (Slo) und unserem Stefan Kraft. Gregor Schlierenzauer wurde zweitbester Österricher als Achter, Fettner, Hayböck und Kofler landeten auf den Plätzen 14, 15 und 16.

Max Mahdalik
Sportchef krone.at
Max Mahdalik
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