Di, 17. Oktober 2017

Gilt als Favorit

14.01.2017 16:17

F: Fillon nun offiziell Präsidentschaftskandidat

Francois Fillon ist am Samstag offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der französischen Konservativen gekürt worden. Vor mehr als 2500 Delegierten der Republikaner in Paris bekräftigte der Ex-Premier, an seinem Programm festhalten zu wollen.

Der wirtschaftsliberale und wertkonservative Politiker hatte im November die Stichwahl der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur deutlich gegen Ex-Premier Alain Juppé gewonnen.

Duelle Fillon - Le Pen wird erwartet
Laut Umfragen gilt es als wahrscheinlich, dass Fillon beide Runden der Präsidentschaftswahl im April und Mai für sich entscheidet. Er dürfte sich ein Duell mit der Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, liefern. Der Sieger folgt dem sozialistischen Staatschef Francois Hollande nach, der nicht wieder antritt.

Sozialisten bestimmen ihren Kandidaten in einer Vorwahl
Die regierenden Sozialisten bestimmen ihren Präsidentschaftskandidaten erst in einer Vorwahl am 22. und 29. Jänner. Neben Premier Manuel Valls, dem früheren Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg kandidieren auch die Ex-Bildungsminister Benoit Hamon und Vincent Peillon. Außerdem bewerben sich der Grün-Politiker Francois Rugy, Jean-Luc Bennahmias und als einzige Frau die Chefin der Mitte-Links-Partei PRG, Sylvia Pinel. Nach derzeitigem Stand würde es der Kandidat der Sozialisten nicht einmal in die Stichwahl im Mai schaffen.

Sozalist Valls warnt vor Rechtsruck
Die Sozialisten sind nicht nur durch Hollandes magere Bilanz geschwächt. Die Regierungspartei wird es bei der Präsidentschaftswahl auch mit zwei Konkurrenten innerhalb des linken Lagers zu tun bekommen: Der frühere Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und Linkspartei-Gründer Jean-Luc Melenchon liegen derzeit in Umfragen vor den Sozialisten. Die linken Präsidentschaftskandidaten dürften sich so gegenseitig entscheidende Stimmen wegnehmen. "Alle Prognosen sagen voraus, dass die Linke vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen ausscheiden wird", warnte Valls in der TV-Debatte. Frankreich hätte dann nur die Wahl zwischen der "extremen Rechten" von Le Pen und der "harten Rechten" von Fillon.

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