Mi, 13. Dezember 2017

Mit 83 Jahren!

14.01.2017 18:51

Yoko Ono führt zum 13. Mal die US-Dance-Charts an

Yoko Ono führt erneut die US-Dance-Charts an: Neue Remixe ihres Songs "Hell In Paradise", mit dem sie es vor zwölf Jahren bis auf Platz vier der "Hot Dance Club Play"-Charts bei Billboard geschafft hat, werden ab 28. Jänner wieder ganz oben auf der Hitliste stehen. Es ist das bereits 13. Mal, dass der Remix eines Titels der Witwe von John Lennon, die am 18. Februar ihren 84. Geburtstag feiern wird, auf Platz eins der Dance-Charts klettert.

"Ich habe gerade erfahren, dass 'Hell In Paradise (2016)' meine 13. Nummer eins in den Billboard Dance Club Charts sein wird. Danke, danke, danke an alle Künstlern, die geholfen haben, den Song zu remixen, an die DJs, die ihn in den Clubs spielen, und vor allem Euch, die Ihr es liebt mit mir zu tanzen. Lasst uns weiter tanzen!", postete die 83-jährige Künstlerin am Freitag auf ihrer Facebook-Seite.

Remixe von zahlreichen Szenegrößen
Bis dato 29 Bearbeitungen von "Hell In Paradise" hat die New Yorker Label Twisted und Mind Train Records in den vergangenen Wochen an DJs in den USA verschickt, wo die Aufnahmen in den Tanztempeln rauf und runter gespielt werden. Das amerikanische Club-Publikum liebt die Mixe, die u.a. von Szenegrößen wie Dave Audé, Mike Cruz, DJ Kue, Chris "The Greek” Panaghi, Tom Stephan (alias Superchumbo), Dirtyfreqs und Emjae produziert wurden.

Schon eine erste Staffel von Remixen des Songs (u.a. von Chus & Ceballos, DJ Chris Panaghi, Murk oder dem Duo Minge Binge) war im Juni 2004 bis auf Platz vier der US-Dance-Charts geklettert. Die anno 1985 erschienene - von Bill Laswell produzierte - Original-Single hatte es seinerzeit bis auf Rang 12 dieser Wertung gebracht.

Zuletzt 2014 an der Spitze der Dance-Charts
Die Lennon-Witwe, die seit 2007 im "Guinness-Buch der Rekorde" als "älteste Person, die (je) die Spitze der US-Dance-Club-Play-Charts erreichte", geführt wird, war zuletzt im November 2014 mit Remixen ihres Titels "Angel", auf Nummer eins gewesen.

Auf Platz eins der Billboard-Charts hatte es Frau Ono zuvor bereits mit Mixes von "Hold Me", "Walking On Thin Ice 2013" (beide 2013), "Talking To The Universe", "Move On Fast" (jeweils 2011), "Wouldnit (I'm A Star)", "Give Me Something" (jeweils 2010), "I'm Not Getting Enough" (2009), ihrer Dance-Fassung von John Lennons Friedenshymne "Give Peace A Chance" (2008) sowie Neubearbeitungen ihrer Songs "No, No, No" (ebenfalls 2008), "Every Man Has A Woman Who Loves Him" (2004) und ihrem Klassiker "Walking On Thin Ice" (2003) geschafft.

Neubearbeitungen als Downloads erhältlich
Knapp zwei Dutzend der Remixe sind in Form von zwei Download-Singles u.a. bei den Portalen iTunes (Teil 1 und Teil 2) und Beatport.com (wo man sie auch in den teureren und qualitativ besseren Lossless-Formaten WAV bzw. AIFF erwerben kann) erhältlich.

Wilhelm Eder
Redakteur
Wilhelm Eder
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