Mo, 23. Oktober 2017

Verein dementiert:

13.01.2017 09:28

Arbeitslose unfair behandelt?

Zur Enttäuschung wurde ein AMS-Kurs für Patrizia M. aus dem Bezirk Neunkirchen. Mit Strickereien, Küchendienst und Putztätigkeiten soll die zweifache Mutter statt 20 mehr als 60 Stunden pro Woche mit Arbeit eingedeckt worden sein. Ein Sprecher des Betreibervereins wehr sich: "Das ist ein glattes Märchen!"

Im Verein für Arbeits- und Beschäftigungsinitiativen Phönix Ostarrichi aus Neunkirchen dürften die Meinungen über Arbeit zwischen Jobsuchenden und Geschäftsführung wohl auseinander gehen. Patrizia M. (28) wirft der Organisation unlautere Praktiken vor. Angestellte sollen dazu gezwungen worden sein, niedere Tätigkeiten zu verrichten und viel zu lange Arbeitszeiten zu leisten. "Wir haben manchmal von Montag bis Freitag arbeiten müssen. Ich habe zwei Kinder, wie soll ich mich da um sie kümmern?", erzählt M. Um während der Weihnachtsferien freizubekommen, habe die Arbeitslose auch die Freizeitstunden mühsam einarbeiten müssen.

Laut Erich Reiterer vom Verein Phönix Ostarrichi eine normale Vorgehensweise: "Wir haben das mit allen Klienten so besprochen. Damit waren wir in der Lage, diese Stunden auch zu verrechnen." Für die empörte Mutter aber nur eine schlechte Ausrede. "Das ist eine Masche des Vereins. Das war so nicht ausgemacht", betont sie. Doch laut Reiterer dürfte die Sache einen brisanten Hintergrund haben: "Ich werde seit Weihnachten vom Lebensgefährten der Dame mit Anrufen bombardiert, anscheinend mit böser Absicht."

Josef Poyer
Josef Poyer
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