So, 19. November 2017

Böses Erwachen

13.01.2017 09:19

Bitcoin nach Rekordjagd auf rasanter Talfahrt

Nach einer wochenlangen, schwindelerregenden Klettertour bei der Digitalwährung Bitcoin folgt eine noch rasantere Talfahrt: Binnen einer Woche verlor der Bitcoin rund ein Drittel seines Wertes und fiel am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember. Furcht vor einer stärkeren Regulierung der Digitalwährung durch Chinas Führung lasse Anleger aus der Digitalwährung flüchten, hieß es aus dem Handel.

Inzwischen sind alle Gewinne einer seit Dezember bis ins neue Jahr hinein anhaltenden Rally wieder verloren. Noch vor einer Woche hatte der Bitcoin nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg ein Rekordhoch von über 1161 Dollar erreicht. Am Donnerstag fiel die Digitalwährung demnach aber bis unter 753 Dollar.

Die Klettertour des Bitcoin war laut Händlern maßgeblich von chinesischen Behörden ausgelöst worden. Chinas Führung hatte zuletzt Kapitalverkehrskontrollen verschärft, um die Talfahrt der Landeswährung Yuan abzubremsen. Chinesische Anleger können derartige Kontrollen umgehen, indem sie auf die staatlich bisher nicht kontrollierte Digitalwährung ausweichen. Jetzt aber könnte auch der Bitcoin ins Visier der Behörden geraten.

Sorge vor Regulierung
Die Betreiber der Online-Handelsplattform BTCC haben nach eigenen Angaben am Mittwoch Besuch von Vertretern der chinesischen Notenbank und weiterer Behörden bekommen. Das teilte das Unternehmen auf seiner Internetseite mit. Es sei mit weiteren Treffen diese Woche zu rechnen. Der Betreiber versucht, Panik entgegenzuwirken: Man arbeite aktiv mit den Behörden zusammen. "Unterdessen bitten wir unsere Kunden eindringlich, Medienberichte rational und behutsamen zu bewerten, die über das Treffen und die Gespräche spekulieren."

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden