Do, 23. November 2017

Tätern auf der Spur

13.01.2017 08:11

Kardashian-Raub: Ermittlungen gegen 3 Verdächtige

Nach dem Raubüberfall auf Kim Kardashian in Paris ist am Donnerstag gegen drei Männer ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte, ist ein 63-jähriger Mann der direkten Tatbeteiligung verdächtig. Ein 64-jähriger Mann soll als Hehler für Kardashians Juwelen tätig gewesen sein. Der dritte Verdächtige, ein 44 Jahre alter Mann, soll sich als Komplize betätigt haben. Sieben weitere Verdächtige werden immer noch verhört.

Der Kreis der Verdächtigen nach dem Pariser Raubüberfall auf Kim Kardashian wird kleiner: Die Polizei habe vier weitere Festgenommene frei gelassen, hieß es am Donnerstag aus Justizkreisen in der französischen Hauptstadt. Von anfangs 17 Festgenommenen seien nun noch neun Männer und eine Frau weiter in Polizeigewahrsam.

Unter ihnen ist der Bruder eines Fahrers, der bei einem VIP-Transportunternehmen arbeitet, das laut französischen Medien von Kardashians Familie genutzt worden sein soll. Der Chauffeur selbst war Anfang der Woche ebenfalls festgenommen, inzwischen aber wieder freigelassen worden.

Der Überfall auf Kardashian in der Nacht zum 3. Oktober sorgte weltweit für Schlagzeilen. Bewaffnete Räuber hatten die heute 36-Jährige am Rande der Pariser Fashion Week in einer Luxusresidenz ausgeraubt. Sie fesselten und knebelten Kardashian und sperrten sie im Badezimmer ein. Dann flohen sie mit ihrer Beute: einem vier Millionen Euro teuren Ring und einer Schatulle mit Schmuck im Wert von mehr als fünf Millionen Euro.

Durch die Auswertung von in der Luxusresidenz gefundenen DNA-Spuren kamen die Ermittler auf die Spur eines Verdächtigen. Durch Beschattungen, abgehörte Telefonate und die Auswertung von Videoaufnahmen wurden dann weitere Verdächtige ermittelt, darunter auch mutmaßliche Hehler und Mittelsmänner.

Von der Beute fehlt jede Spur. Bei Razzien wurden aber rund 200.000 Euro in bar gefunden, wie Ermittler sagten. Nach dem Überfall hatten US-Medien spekuliert, der Raub sei womöglich nur vorgetäuscht gewesen, um die Versicherungssumme zu kassieren. Kardashian, die Ehefrau des US-Rappers Kanye West, reichte deswegen in New York eine Diffamierungsklage ein.

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Redaktion
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