Do, 23. November 2017

Trauriger Fund

12.01.2017 20:21

Im Fluss ertrunken: Fuchs tauchte als Eisklotz auf

Trauriger Fund in der deutschen Stadt Fridingen an der Donau: Ein Fuchs ist auf dem dünnen Eis des Flusses eingebrochen und ertrunken. Als riesiger Eisklotz tauchte das Tier einige Tage später wieder auf.

Ein Jäger sägte den Eisblock mit dem Fuchs aus dem gefrorenen Wasser. Der Kadaver konnte nur noch entsorgt werden, berichtete die "Schwäbische Zeitung" am Donnerstag.

Eisdecke war zu dünn
Laut der Zeitung brach das Tier bereits am 9. Dezember ein. Da in der Nähe der Fundstelle eine Quelle für wärmeres Wasser sorgt, war die Eisdecke der Donau zu dünn, um den ausgewachsenen Fuchs zu tragen. Der Jäger sagte der "Schwäbischen Zeitung": "Der Eisfuchs ist vielleicht eine Warnung an diejenigen, die auf das Eis der zugefrorenen Donau gehen wollen."

Budapest: Fuchs fror Schwanz im Eis ein
In der ungarischen Hauptstadt Budapest fror - ebenfalls an der Donau - einem weiteren Fuchs der Schwanz im Eis ein. Das stark ausgekühlte Tier konnte zwar geborgen werden, teilte die ungarische Tierschutz-Liga in der Nacht auf Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite mit, doch habe der Schweif des Fuchses amputiert werden müssen. Möglicherweise könne auch ein Bein wegen starker Erfrierungen nicht mehr gerettet werden. Mitarbeiter der Liga würden das Tier noch mindestens zwei Tage pflegen. Ob womöglich ein Wolf den Fuchs in die Eisfalle führte, ist noch unklar.

Franz Hollauf
Redakteur
Franz Hollauf
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