Di, 17. Oktober 2017

Windtner zur Mega-WM

11.01.2017 07:55

„Für unseren Fußball ist das eine große Chance!“

Das fußballpolitische Erdbeben rund um die Weltmeisterschaft ist beschlossene Sache! Ab dem Jahr 2026 nehemen statt wie bisher 32 Mannschaften 48 an der Endrunde teil, bis zum Titel sind aber weiterhin nur sieben Spiele zu absolvieren. Im Video oben sehen Sie wie FIFA-Präsident Gianni Infantino die Mega-WM begründet! ÖFB-Präsident Leo Windtner: "Für unseren Fußball ist das eine große Chance!"

Damit spricht er natürlich die Tatsache an, dass es durch die Aufstockung auch für Europa mehr Startplätze geben wird. Wie viele das sind ist noch offen. Aber Windtner fordert diesbezüglich recht vehement: "Die UEFA, also der europäische Verband, darf sich da keinesfalls abspeisen lassen. Bislang hatten wir 13 Startplätze, bei einer Aufstockung um 16 Mannschaften auf 48 betrachte ich dann 16 als absolute Untergrenze. Wobei mehr wünschenswert wäre." Die Chance auf eine Qualifikation sollte für das rot-weiß-rote Team jedenfalls steigen. Letztmals nahm Österreich 1998 an einer Endrunde teil.

Allerdings gibt es weiterhin auch Kritik an der Mega-WM, die am Dienstag vom FIFA-Council in Zürich einstimmig beschlossen wurde. Die kommt vor allem aus großen Fußball-Nationen wie Deutschland und hat nicht zuletzt Bedenken wegen des befürchteten Sinkens des sportlichen Niveaus als Hintergrund.

Für Windtner verständlich: "Von diesem Standpunkt her ist das sicher kritisch zu betrachten!" Schließlich werden auch - oder besser: vor allem - Kontinentalverbände wie Afrika, Asien oder auch Ozeanien weitere Startplätze bekommen. Deren Vertreter aber schon bislang bei Endrunden teilweise fußballerisch überfordert waren.

Peter Frauneder, Kronen Zeitung

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