So, 19. November 2017

Verdächtige gefasst

10.01.2017 08:13

Kim Kardashian von ihrem Chauffeur ausgeraubt?

Mehr als drei Monate nach dem Überfall auf Kim Kardashian in Paris wurden am Montag 16 Verdächtige von der französischen Polizei verhaftet. Wie die französische Zeitung "Le Monde" berichtet, befand sich unter den Personen auch ein Mann, der für das Limousinen-Service der Reality-TV-Darstellerin gearbeitet hat. War es etwa der Chauffeur, der die 36-Jährige vor 13 Wochen mit einer Waffe bedrohte und anschließend ausraubte?

16 Verdächtige werden derzeit von der französischen Polizei verhört. Die Inhaftierten seien zwischen 23 und 72 Jahre alt, bestätigte die Pariser Staatsanwaltschaft französische Medienberichte.

Wie "Le Monde" berichtet, soll sich unter den mutmaßlichen Gangstern auch ein Mann befinden, der vor dem Überfall für Kim Kardashians Limousinen-Service arbeitete. Er sei laut französischer Zeitung der Letzte gewesen, der die Kurven-Queen vor dem Überfall gesehen habe.

Die Polizei habe bei mehreren Durchsuchungen eine Waffe und Bargeld sichergestellt, heißt es. Nun würde ermittelt, ob es sich bei dem Kardashian-Raub tatsächlich um einen "Inside Job" handelt - und somit einer der Täter aus dem engeren Kreis des Opfers stammte.

DNA-Spuren führten zu Gangstern
DNA-Spuren, die die Polizei im Zuge ihrer Ermittlungen in der Luxusresidenz, in der Kardashian während der Pariser Fashion Week wohnte, gefunden hatte, führten schließlich zu den Verdächtigen. "Eine der Spuren passt zu einer Person, die wegen Einbrüchen polizeibekannt ist", sagte ein Ermittler. Der Mann gelte als große Nummer im Kriminellenmilieu.

Durch abgehörte Telefonate und Beschattungen ermittelte die Polizei die weiteren Verdächtigen, darunter mutmaßliche Hehler und Mittelsmänner. Polizeiangaben zufolge gibt es Verbindungen auch nach Belgien. Die Verdächtigen können 96 Stunden in Polizeigewahrsam festgehalten werden, bevor sie einem Haftrichter vorgeführt werden müssen.

Kardashian-Überfall sorgte weltweit für Schlagzeilen
Kim Kardashian war Anfang Oktober in einer Pariser Luxusresidenz überfallen worden. Bewaffnete Räuber fesselten und knebelten die heute 36-Jährige und sperrten sie ins Badezimmer. Dann flohen sie mit Juwelen im Wert von rund zehn Millionen Euro: Einem vier Millionen Euro teuren Ring und einer Schatulle mit Schmuck im Wert von mehr als fünf Millionen Euro. Der Überfall während der Pariser Fashion Week sorgte weltweit für Schlagzeilen.

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