Fr, 24. November 2017

Kapazitäten erhöht

09.01.2017 07:34

St. Gilgen ist wieder auf der Überholspur

Nachdem vor rund einem Jahr eine drohende Schließung in letzter Sekunde abgewendet werden konnte, blickt die International School in St. Gilgen wieder hoffnungsvoll in die Zukunft. Beim "Krone"-Lokalaugenschein wird klar, was die Schule einzigartig macht: Engagierte Lehrer und Schüler bilden das Herzstück.

Mit dem geglückten Neustart hat die Schule auch ihr angestaubtes Privatschulen-Image kräftig aufpoliert: Die Stiftung wurde als  non-Profit Organisation aufgestellt und mittels eines Stipendiensystems wird auch Schülern der Zugang gewährt, deren Eltern sich die Gebühren nicht leisten können.

Stolz blickt Stiftungsvorstand Christian Dreyer auf die harte Arbeit der vergangenen Monate zurück: Es geht wieder steil aufwärts, nachdem die Zeichen noch vor rund einem Jahr auf Schließung standen. Die Privatschule, die damals noch im Besitz eines Fonds war, schlitterte in die Insolvenz. Bange Tage der Ungewissheit stellten sich ein, bis die erlösende Nachricht kam: Eine von 10 Eltern gegründete Stiftung übernahm die Schule und sicherte damit ihren Fortbestand 135 Schüler aus 28 Nationen, Tagesgäste und Internatsbewohner, werden in den modernen Räumlichkeiten in englischer Sprache unterrichtet. Der Anteil der österreichischen Schüler liegt derzeit bei etwa 30 Prozent. Und die Kapazitäten werden weiter ausgebaut:

"Aus Umgebung Schüler gewinnen"
Jedes Jahr sollen 30 bis 40 neue Schüler aufgenommen werden.  An dem bewährten System mit kleinen Klassen und individueller Betreuung will man aber nicht rütteln, wie Stiftungsvorstand Dreyer versichert, stattdessen setzt man auf die Region: "Wir wollen aus der Umgebung jedes Jahr rund 10 bis 20 ausgezeichnete Schüler zusätzlich gewinnen, die aufgrund ihre Leistung mit Stipendien aufgenommen werden, wenn sich die Eltern die hohen Schulgelder nicht leisten können." Und das Angebot ist verlockend: Auf dem Stundenplan stehen nicht nur Lesen, Rechnen und Schreiben, sondern auch Skifahren, Segeln, Wildwasserpaddeln, Reiten, Golf - sogar eine Besteigung des Mont Blancs wird geplant.

Zuletzt gingen auch viele prominente Gäste für Diskussionsveranstaltungen ein und aus: "Wüstenblume" Waris Dirie etwa oder Kaiser-Enkel Karl Habsburg-Lothringen. Auch für heuer haben sich bekannte Namen angekündigt, wie Laura Chaplin, Enkelin von Charlie Chaplin, ein Ingenieur aus dem Formel 1-Team von Red Bull oder der blinde Kletterer Andy Holzer.

ANNA DOBLER, Kronen Zeitung/red

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