Sa, 18. November 2017

Rallye Dakar

06.01.2017 20:04

Rückschlag für Matthias Walkner auf fünfter Etappe

KTM-Pilot Matthias Walkner hat auf der fünften Etappe der Dakar-Rallye einiges an Zeit liegen gelassen. Auf dem wegen Wetterkapriolen schwierig zu befahrenden und schließlich verkürzten Teilstück von Tupiza nach Oruro kam der Salzburger nicht über den 20. Platz hinaus und fiel in der Gesamtwertung auf Rang fünf zurück. Der Tagessieg ging an den Briten Sam Sunderland, der auch neuer Leader ist.

Nach 219 statt 692 Kilometern wurde die Etappe abgebrochen. Laut den Veranstaltern präsentierte sich der Weg nach Oruro, einer alten Minenstadt in den bolivianischen Anden, aufgrund des schlechten Wetters in einem unbefahrbaren Zustand. Auf dem ersten Teil der Route war KTM-Fahrer Sunderland derjenige, der mit der extrem problematischen Navigation am besten zurecht kam. Der Brite gewann mit sieben Minuten Vorsprung auf den Portugiesen Paulo Goncalves.

Der Tag hatte für Walkner, der als Sieger der Donnerstag-Etappe als Erster losgeschickt wurde, eigentlich recht gut begonnen. Während hinter ihm zahlreiche Topleute wie Joan Barreda, Pablo Quintanilla oder Stefan Svitko falsch abbogen, fuhr sich der 30-jährige Österreicher virtuell bereits einen beträchtlichen Vorsprung heraus. Der Spanier Barreda bekam zudem wegen eines unerlaubten zusätzlichen Tankstopps eine Zeitstrafe von einer Stunde aufgebrummt.

Nach etwa 170 Kilometern schlug aber auch Walkner die falsche Richtung ein, beim dritten Wegpunkt war Sunderland bereits in Führung. Der Brite liegt in der Gesamtwertung exakt zwölf Minuten vor dem Chilenen Quintanilla. Walkner hat als Fünfter schon 29:01 Minuten Rückstand.

Peterhansel übernimmt Führung bei den Autos
Im Auto-Klassement übernahm der französische Vorjahressieger Stephanie Peterhansel die Führung, der Tagessieg ging unterdessen an seinen Landsmann Sebastien Loeb vor dem Spanier Nani Roma. Loeb hatte bereits die zweite Etappe am Dienstag für sich entschieden. Cyril Despres, der die Etappe eröffnen musste, verfuhr sich im Gelände und fiel in der Gesamtwertung hinter Peterhansel und Loeb zurück.

Schon vor dem Startschuss musste am Freitag Altmeister Carlos Sainz die Segel streichen. Der 54-jährige Spanier war am Mittwoch in der Auto-Wertung noch Zweiter hinter Loeb gewesen, fuhr seinen Peugeot gegen Ende der Etappe aber unfreiwillig in einen Graben und konnte nicht mehr weitermachen. Die sechste Dakar-Etappe führt am Samstag über 786 Kilometer von Oruro nach La Paz. 527 Kilometer müssen auf Zeit zurückgelegt werden.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden