Mi, 22. November 2017

Jetzt Comeback

06.01.2017 19:02

Schlierenzauers Beichte: „Saß vor schwarzer Wand“

Es waren aufwühlende Worte, die Gregor Schlierenzauer im ORF-Studio in der Pause des letzten Tourneespringens von Bischofhofen von sich gab. Mit der großen Botschaft: Beim nächsten Weltcupbewerb Ende der kommenden Woche in Wisla (Pol) wird er erstmals nach über einem Jahr Pause wieder an den Start gehen. "Ich fühle mich sehr gut, freue mich riesig auf die Rückkehr und auf das Springen." Aber er erzählte auch von den Tiefpunkten seiner langen Pause und sprach von einer schwarzen Wand, vor der er bildlich gesessen sei.

Der 27-jährige Gregor Schlierenzauer hat ein Funkeln in den Augen, das man bei ihm schon lange nicht mehr gesehen hat. Er sprach von der großen Freude, bald wieder dabei zu sein. Ob er gleich wieder Siegspringer sein würde? "Sicher nicht. Alles braucht Zeit. Ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut und keine Maschine."

Er erzählte auch von den schwierigen Phasen im letzten Jahr. "Ich hatte eine Sinnkrise, saß vor einer schwarzen Wand. Natürlich gibt es sicher schlimmere Dinge. Aber für einen selbst ist das natürlich sehr heftig."

Burn-out
Das Wort "Burn-out" nimmt er konsequent nicht in den Mund, dafür ist viel von Dankbarkeit und Freude zu hören. Da kann man dem erfolgreichsten Skispringer aller Zeiten nur viel Glück für die Rückkehr wünschen.

Max Mahdalik
Sportchef krone.at
Max Mahdalik
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