Fr, 24. November 2017

Kapellen geschändet

05.01.2017 09:52

Empörung über Attacken auf Denkmäler

Die Kapellen-Schändungen in Braunau, Auerbach und St. Radegund - die "Krone" berichtete ausführlich darüber - empören nicht nur die Innviertler, sondern landesweit viele gläubige Christen. Innviertler Kriminalisten ermitteln auf Hochtouren, haben aber noch keine heiße Spur zum religiösen Schandtäter.

"Möglicherweise war’s ein IS-Sympathisant", mutmaßte ein erzürnter Anrufer bei seinem Telefonat mit der "Krone", der sich über die jüngste Zerstörung und Plünderung von zwei beliebten Braunauer Hauskapellen empörte: "Die Köpfung der Statue der heiligen Barbara und der Diebstahl der Jesus-Figuren sind ein Gottesfrevel und eine Beleidigung vieler gläubiger Menschen."

Keine "besoffene Geschichte"
Über das Tatmotiv kann bisher nur spekuliert werden. Chefinspektor Günter Schiefegger schließt eine "besoffene Geschichte" aus: "Vier Tatorte, der  Täter, der möglicherweise in religiösem Wahn gehandelt hat, muss mobil gewesen sein!" Während die AuswertungMAX STÖGER der Tatortspuren weiter läuft,  hofft der Chefermittler noch  auf Hinweise aus der Bevölkerung, die bisher ausblieben: 059133/4200.
Obwohl die Exekutive im Dunkeln tappt, hofft der Braunauer Bezirkshauptmann Dr. Georg Wojak auf einen raschen Ermittlungserfolg: "Damit die Bevölkerung beruhigt sein kann - und weil dieser Frevel auch mich als Christ verletzt hat!" Auch der für das Dekanat Braunau zuständige Pfarrer Gert Smetanig hofft, dass der Täter rasch ausgeforscht werden kann: "Damit nicht noch mehr Kulturdenkmäler, zu denen Menschen eine starke emotionale Bindung haben, zerstört werden."

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