Mo, 20. November 2017

Wollte Kamera retten

04.01.2017 07:36

Angler treibt Stunden in Hai-verseuchtem Wasser

Ein Angler hat vor der westaustralischen Küste Stunden im kalten und Hai-verseuchten Meer überlebt, nachdem er seine Kamera, die ins Wasser gefallen war, bergen wollte.

Ross Chapman war etwa 50 Kilometer vor der Küste allein auf einem Angelausflug. Hatte es zunächst geheißen, dass ihn ein Fisch, der ihm an die Angel gegangen war, ins Wasser gezogen hatte, so berichteten australische Medien später, dass er beim Freilassen des 250-Kilo-Marlins, den er nur kennzeichnen wollte, seine GoPro versehentlich ins Wasser gestoßen habe. Er sei reingefallen, als er nach ihr greifen wollte.

Als Chapman im Wasser war, trieb das Boot davon. Er hatte keine Chance, wieder an Bord zu kommen. Ein anderer Angler entdeckte das führerlose Boot zufällig und alarmierte die Küstenwache. Nach sechs Stunden Wassertreten im Hai-verseuchten Wasser wurde der Verunglückte schließlich gerettet.

"Ein kleiner Kopf, der aus dem Ozean ragte"
Er habe "extremes Glück" gehabt, dass er in dem abgelegenen Gebiet gefunden worden sei, sagte Seenotretter Rusty Ellis: "Er war nur ein kleiner Kopf, der aus dem Ozean ragte." Der Gerettete musste wegen Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht werden. Er habe auch einen Schock erlitten.

Ein Fischer, der ihn im Spital besuchte, meinte: "Er war sehr müde und hat einen Sonnenbrand, und ich glaube nicht, dass er noch einmal alleine fischen geht." Das Angeln aufgeben wird Chapman aber wohl nicht - dafür dürfte seine Leidenschaft zu groß sein. Auf seiner Facebook-Seite postet der Australier immer wieder Bilder von sich und meist kapitalen Fängen, wie dieses Foto hier:

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