Di, 22. Mai 2018

Feuerwerksverbot

28.12.2016 16:44

Silvester kann teuer kommen

Aufgrund der extremen Trockenheit verordnen, wie berichtet, immer mehr Kärntner Gemeinden Feuerwerksverbote. Nun melden sich auch die Versicherungen zu Wort - denn wer es trotz eines aufrechten Verbotes "knallen lässt" und Eigentum beschädigt, der muss in der Regel selbst für den Schaden aufkommen!

Ob Spittal, Villach, Wolfsberg, Hermagor oder Klagenfurt - neben Kärntens Bezirksstädten verbieten nun auch immer mehr kleinere Gemeinden das Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen. Zu groß sei die Gefahr, flächendeckende Brände auszulösen.

Wer trotz eines aufrechten behördlichen Feuerwerksverbotes Raketen abfeuert oder sonstige Knaller zündet, der riskiert nicht nur Bußgelder bis zu 3600 Euro, sondern haftet bei dadurch verursachten Schäden sogar trotz privater Haftpflichtversicherung selbst.

"Man spricht hier von "dolus eventualis" oder bedingtem Vorsatz. Das heißt, man ist über eine erhöhte Schadensgefahr informiert, nimmt sie aber dennoch in Kauf", erklärt Gerhard Schöffmann von der Kärntner Landesversicherung: "Da man somit grob fahrlässig handelt, übernimmt eine private Haftpflichtversicherung hier keine Schäden, die Knallkörper bei fremdem Eigentum anrichten. Der Verursacher muss selbst zahlen."

Alex Schwab
Alex Schwab

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden