Nix wie Ärger?

So meckern Touristen über City-Sehenswürdigkeiten

Dass Wien die lebenswerteste Stadt der Welt ist, ist unbestritten. Dennoch fremdeln manche Touristen natürlich, wenn sie hier auf Besuch sind und manchmal leichte Probleme bei ihrem Rundgang durch die City bekommen. Dann machen sie auf dem Bewertungsportal Trip Advisor ihrem Ärger Luft. City4U bringt euch die sieben negativsten Kommentare über Wiener Sehenswürdigkeiten.

#1. Parkplätze

"Ich bin um 19:00 Uhr in Wien angekommen. Es gab keine Möglichkeit den Parkplatz in einer Kurzparkzone zu bezahlen. Es gibt dort keine Parkuhren oder Parkautomaten, an denen man bezahlen kann. Die Wiener Staatsdiener und Geldeintreiber schreiben einem gleich ein Ticket über 36 €. Besonders auf Deutsche mit deutschem Kennzeichen haben sie es abgesehen. Wir bekommen dort vorzugsweise Tickets. Ausländer mit ungarischem, rumänischem etc.Kennzeichen wurden in der Straße nicht aufgeschrieben. Ich kann Deutschen nur abraten, diese Stadt als Tourist zu besuchen."

#2. Schloss Schönbrunn

"Gähn: Wenn Sie zu Fuß durch die Gärten gehen, werden Sie feststellen, dass diese nicht sehr gepflegt sind. Jede ordentliche Golfplatz ist viel schöner."

#3. Karlskirche

"Acht Euro für den Besuch ist einfach ein Wahnsinn. Es wird mit dem Panoramoaufzug geworben, wobei aber nicht angeschrieben ist, dass man trotzdem 118 Stufen gehen muss wenn man ganz noch oben will. (Aussicht kann man ebenso nicht bewundern, da Gitter und milchiges Glas im weg sind) Ansonsten ist der Kirche natürlich wunderschön."


#4. Weihnachtsmarkt am Rathaus

"Ich hoffe, daß die zahlreichen ausländischen Besucher den Adventmarkt auf dem Rathausplatz nicht als Standard österreichischen Brauchtums ansehen! Was hier von statten geht, hat mit Advent eigentlich gar nichts zu tun! Von Besinnlichkeit keine Spur, dafür der allumfassende Gestank nach Langos, Glühwein und Schnapstee... Statt österreichischem Kunsthandwerk (das findet man am Karlsplatz) wird beliebiger Tinnef - vorwiegend made in China - verhökert, vermutlich kann man sich nur damit die Standmieten leisten?"

#5. Staatsoper

"Hätte mir einen Backstage-Einblick, ein paar Insiderstorys oder was auch immer erwartet. Stattdessen war es eher eine oberflächliche Werbeveranstaltung. Die Kartenpreise und den Spielplan kann man im Internet finden, da brauch ich keine Führung. An Details zum Opernball (Preise der Logen, wie wird man Debütant/in) war ich auch nicht interessiert, darüber liest und hört man zur Genüge in diversen Medien ..."

#6. Albertina

"Erdgeschoss: tolle Gemälde alter Meister. Im nächsten Stock für Besucher geschlossen. 3. Etage hat eine schreckliche Ausstellung von Gemälden von verstümmelten und bluteten Kindern."

#7. Hofburg

"Wir hatten eine Führung gebucht und uns darauf gefreut. Leider waren wohl für die Führung zuviel Tickets verkauft worden, die Tour musste geteilt werden. Leider ist die Tour nicht mit Kopfhörern ausgestattet und die Räumlichkeiten sehr eng. Man hört recht wenig und von hinten drücken sich enorme Touristenströme durch die Führung. Sehr unangenehme Führung mit null Informationsgehalt. Finger weg!"

#8. Hundertwasserhaus

"Wenn man mal erleben will was Kommerz veranstaltet dann sicher lohnenswert. Plunder über Plunder aus Taiwan.Touris über Touris, Busladungen voll, die armen Anwohner."

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Harald Zeilinger
Redakteur
Harald Zeilinger
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