Mo, 22. Jänner 2018

Nur 33 von 12.000!

11.10.2006 19:01

Zu wenige FBI- Agenten sprechen Arabisch

Auch fünf Jahre nach den verheerenden Terroranschlägen in den USA verfügen nur wenige Mitarbeiter der US-Bundespolizei FBI über Arabischkenntnisse. Nur 33 der insgesamt 12.000 Agenten seien höchstens begrenzt in der Sprache bewandert, meldete die "Washington Post" am Mittwoch unter Berufung auf jüngste FBI-Statistiken.

Keiner von ihnen sei derweil in Abteilungen beschäftigt, die internationale Terrorfahndungen der Bundespolizei koordinieren.

Der Geheimdienst CIA und andere US-Behörden hätten ähnliche Probleme, arabischsprachige Mitarbeiter zu finden, da diese ebenfalls in der Privatwirtschaft begehrt seien.

Mangelnde Kenntnisse ein "ernsthaftes Problem"
Nach Ansicht des Leiters des Programms für Sicherheitsstudien an der Georgetown-Universität in Washington, Daniel Byman, ist der Mangel an FBI-Personal mit Arabischkenntnissen ein "ernsthaftes Problem". Die Beziehungen zu bestimmten Einwanderergruppen in den USA sowie das Sammeln von Geheimdienstinformationen über Extremisten werde dadurch erschwert, sagte er der "Washington Post".

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