So, 21. Jänner 2018

Beerdigt

11.10.2006 15:42

300 Trauergäste bei Flick-Begräbnis in Velden

Im Beisein von etwa 300 geladenen Trauergästen ist der Milliardär und frühere deutsche Großindustrielle Friedrich Karl Flick am Mittwoch am Ortsfriedhof von Velden am Wörther See beerdigt worden. Der Wahlösterreicher war am Donnerstag im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie in seiner Villa am Wörthersee gestorben.

Neben Familienangehörigen und Prominenten nahmen Vertreter der Kärntner Politik am Begräbnis teil. Ortsbewohner und Zaungäste waren ebenso ausgeschlossen wie Medienvertreter.

Bereits in den frühen Morgenstunden sicherten Angehörige einer Security-Firma das Gelände rund um die Veldener Kirche und den nahe gelegenen Friedhof. Später gesellten sich Beamte der österreichischen Staatspolizei und uniformierte Polizisten dazu, um ungebetene Gäste fern zu halten.

Zahlreiche prominente Gäste
Neben der Witwe Ingrid Flick und den sieben Jahre alten Zwillingen Victoria-Katharina und Karl Friedrich sowie zahlreichen Angehörigen der Familie Flick zeigten sich etliche Freunde. Unter ihnen waren Filmregisseur Carl Spiehs, Prinz Georg von Hohenzollern, Herzog Max von Bayern, Entertainer Franco Andolfo und der Münchner Feinkost- Spezialist Gerhard Käfer. Aus der Kärntner Politik waren Landeshauptmann Haider und Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk anwesend.

Die Trauerzeremonie wurde von Kärntens Superintendenten Manfred Sauer und dem katholischen Geistlichen Arnold Metnitzer geleitet. Nach der Trauerfeier in der von weißen und roten Rosen ausgeschmückten Kirche bewegte sich der Zug auf den Friedhof, wo sich Matthäus Lackner, Leiter des Flick'schen Forstgutes Rottenmann in der Steiermark, mit sehr persönlichen Worten von seinem Dienstgeber verabschiedete. Am frühen Nachmittag wurden die Trauerfeierlichkeiten mit einem Requiem im Dom von Klagenfurt fortgesetzt.

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