Mo, 19. Februar 2018

Langlauf

24.12.2016 15:25

Dopingverdacht: Russin Ivanova gesperrt

Die russische Skilangläuferin Julia Iwanowa hat eine vorläufige Sperre wegen Doping-Verdachts bestätigt. Sie habe die entsprechende Benachrichtigung bekommen, sagte die Olympia-Teilnehmerin 2014 am Samstag der Agentur Tass in Moskau. Der Weltskiverband FIS hat sechs russische Langläuferinnen und Langläufer gesperrt, weil sie bei Nachprüfungen in Verdacht geraten sind, in Sotschi gedopt zu haben.

Auch die anderen fünf Namen kursieren in russischen Sportmedien. Die Präsidentin des Skilanglaufverbandes, Jelena Välbe, warnte aber davor, sie vorschnell zu nennen. Rechtlich dürften nur die Sportler selber oder der Verband mit ihrer Zustimmung die Namen nennen. "Das habe ich bisher noch von keinem der Sportler gehört", sagte sie.

Der jüngste Bericht des Sonderermittlers Richard McLaren für die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA enthält die Namen von etwa 1.000 russischen Sportlern. Sie sollen in Manipulationen von Dopingproben verwickelt sein. Die internationalen Fachverbände prüfen derzeit die einzelnen Fälle. Iwanowa wies den Verdacht zurück, manipuliert zu haben. "Es wird sich alles klären. Wir sind ja nicht disqualifiziert, nur vorläufig gesperrt", sagte sie.

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