Mi, 21. Februar 2018

Alarm in Ottakring

24.12.2016 10:27

Test von Schreckschusswaffe löste WEGA-Einsatz aus

Geklärt hat sich der Sachverhalt, der am Freitagabend zu einem Großeinsatz der Polizei am Johann-Nepomuk-Berger Platz in Wien-Ottakring geführt hat. Ein 37-jähriger Mann hatte mehrfach mit einer Schreckschusspistole aus dem geöffneten Fenster einer im zweiten Stock gelegenen Wohnung gefeuert. Verletzt wurde dabei niemand. Der Schütze wollte die Waffe laut Polizei einem Nachbarn verkaufen.

Mehrere Hausbewohner und Passanten hatten - in Zeiten von Terror-Anschlägen von den Schüssen alarmiert - die Polizei verständigt. Einsatzkräfte der Wega und der Cobra durchkämmten den Platz und die umliegenden Straßenzüge, der Verkehr umgeleitet. Nach Zeugenbefragungen, Erhebungen und Ermittlungen im Umfeld stellte sich heraus, dass ein beschäftigungsloser Mann ein "Probeschießen" veranstaltet hatte, um seinem Nachbarn, mit dem er ins Geschäft kommen wollte, die Funktionstüchtigkeit seiner Schreckschusspistole zu beweisen.

"Nachbar hatte kein Interesse an Waffe"
"Er dürfte zehn Mal geschossen haben", teilte Patrick Maierhofer, der Sprecher der Landespolizeidirektion am Samstag mit. Bezahlt machte sich das nicht. "Der Nachbar hatte am Ende kein Interesse an der Waffe und ist gegangen", so Maierhofer. Der 37-Jährige, gegen den ein aufrechtes Waffenverbot besteht, wurde nach dem Waffengesetz angezeigt. Die Schreckschusspistole wurde sichergestellt.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden