Di, 12. Dezember 2017

Herberge in OÖ

23.12.2016 17:21

Weihnachtlicher Friede für verfolgte Christen

Glücklich, aber auch mit Wehmut im Herzen, feiert im Bezirk Eferding eine Asylwerber-Familie, die wegen ihres christlichen Glaubens in ihrer Heimat verfolgt wurde, heute Weihnachten. "Ein Kreuzweg, den leider viele Christen erleiden müssen", so Erhard Prugger von der Menschenrechtsorganisation "Open Doors".

Wie viele Christen unter den rund 14.000 Asylwerbern im Land ob der Enns sind, weiß auch der Sozialrechtsexperte der Wirtschaftskammer OÖ nicht: "Die Religionszugehörigkeit wird bei der Erstaufnahme nicht registriert." Christen seien aber eine klare Minderheit. "Viele verheimlichen  aus Angst ihren Glauben, um nicht Anfeindungen der muslimischen Mehrheit ausgesetzt zu sein", weiß Prugger, Landesobmann der Organisation "Open Doors", die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt.

Kian hatte einen guten Job als Buchhalter
Kian und Soraya - die "Krone" hat auf Wunsch ihre Namen geändert - hätten mit ihren Kindern im Iran im Wohlstand leben können - wenn sie nicht vom Islam zum Christentum, das sie über Satelliten-TV kennenlernten, konvertiert wären. Kian, Buchhalter mit Uniabschluss, hatte einen guten Job in einer Firma. "Wir sind glücklich und dankbar, dass wir mit unseren Kindern in diesem wunderbaren Land den Glauben an Jesus frei leben dürfen", sagen Kian und Soraya, die auf einem Bauernhof in der Gemeinde Scharten "Herberge" fanden,  die ihnen ein evangelischer Christ zur Verfügung stellte. Heute feiern sie mit Christbaum und Mette das Weihnachtsfest.

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