Betrieb geschlossen

"Cafe Leopold" im Museumsquartier ist pleite

Und wieder hat es - nach dem "Aumann" in Währing - ein Wiener-In-Cafe erwischt: Das "Leopold" im Museumsquartier musste jetzt mit 500.000 Euro Überschuldung Konkurs anmelden.

Die "Eat - Drink. Man - Woman. Gastronomiebetriebe GmbH", so der Firmenname des Betriebers, hatte auf urbane, hippe Kundschaft gesetzt - die das Cafe auch in Scharen bevölkerte. Dazu gab es viele Clubbings, die in Wien einen legendären Ruf genossen.

Dennoch hat es nicht gereicht: Die Verbindlichkeiten belaufen sich laut Schuldnerangaben auf 500.000 Euro. Der Kreditschutzverband rechnet damit, dass das Verfahren rasch eröffnet wird, der Cafehausbetrieb wurde bereits eingestellt. Der Vermögensverfall ist laut Betrieber auf die Beendigung des Pachtverhältnisses zurückzuführen, er hatte schon im Herbst angekündigt, mit Jahresende aufzuhören.

Man suche "interessante Konzepte" für den Fortbestand, hieß es damals vom Leopold Museum. Im Gespräch ist, dass "Heuer am Karlsplatz"-Chef Andreas Wiesmüller das Restaurant im Leopold-Museum übernehmen wird. Im Jänner soll eine Generalsanierung beginnen, die Neueröffnung im Laufe des Jahres stattfinden.

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Harald Zeilinger
Redakteur
Harald Zeilinger
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