Di, 17. Oktober 2017

ÖSV-Superstar

21.12.2016 07:40

Marcel Hirscher kämpft gegen „Platten-Geheimnis“

Fischer-Pilot Cyprien Sarrazin gewann sensationell den Parallel-Riesentorlauf von Alta Badia. Aber die meisten Erfolge feierten Head und Atomic: 6:3 steht es da nach elf Herrenrennen an ersten Plätzen. Und auch morgen im Slalom von Madonna haben die beiden österreichischen Firmen heiße Sieganwärter am Start. Etwa Marcel Hirscher (seinen Drohnen-Schock vom Vorjahr sehen Sie oben im Video) und den Vorjahrsdritten Marco Schwarz aufseiten der Salzburger. Oder Alexis Pinturault bei den Vorarlbergern. Was im Falle von Head und Slalom aber ziemlich bemerkenswert ist ...

Nach dem Sieg von Paul Frommelt beim Weltcupfinale 1988 in Saalbach gab es für die Marke 28 Jahre keinen Sieg in einem Herren-Slalom. Bis der Schwede Andre Myhrer heuer im März in St. Moritz triumphierte. Dabei verwendete er bereits eine Entwicklungsstufe jener geheimnisvollen Bindungsplatte, mit der Alexis Pinturault beim letzten Slalom in Val d’Isère überraschend Bestzeit im ersten Durchgang aufstellte. Dass die neue Slalomstärke von Head nicht zuletzt an der Bindungsplatte liegt, bestätigt auch Rennchef Rainer Salzgeber. "Dadurch haben wir sicher ein paar Schritte nach vorne gemacht!"

Sie ist etwa 60 Zentimeter lang, besteht aus Polyamid 6 und hat 45 Prozent Glasfaseranteil", verrät Christian Wirsig, Leiter der Kunststofffertigung der Herstellerfirma Tyrolia. Und Produktmanager Horst Tschida erklärt: "Sie ist je nach den Bedingungen, den Schwingungen, die entstehen, und den Anforderungen der Läufer individuell einstellbar."

Aber trotz des "Platten-Geheimnisses" von Head und Tyrolia sowie der österreichischen Atomic-Armada um Hirscher und Schwarz ist am Donnerstag in Madonna ein Mann der absolute Top-Favorit, der Ski der Marke Rossignol anschnallt: Norwegens Henrik Kristoffersen, seines Zeichens regierender Slalom-Weltcupsieger und zuletzt auch Triumphator in Val d’Isère.

Peter Frauneder, Kronen Zeitung

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