Mo, 20. November 2017

Nürnberg-Knipser

20.12.2016 19:17

Nur Teamchef ist kein Fan von Guido Burgstaller!

Am Montag fuhr Guido Burgstaller mit Freundin Stefanie heim nach Kärnten, um in Gmünd mit der Familie und Freunden in Ruhe die Feiertage zu verbringen sowie Kraft für 2017 zu tanken. Denn im abgelaufenen Jahr ging der 27-Jährige oft über die Schmerzgrenze hinaus, "rockte" in Nürnberg wie kein Zweiter und schoss dabei Tore am Fließband. Montagabend traf er in der 90. Minute zum 2:1-Heimsieg gegen Kaiserslautern. Es war sein 14. Treffer in der Hinrunde bei seinem 16. Einsatz.

Mit dieser Top-Quote führt der "Burgknaller" die Torschützenliste der zweiten deutschen Liga an. Ebenfalls beeindruckend: Der "Club" erzielte in den letzten 38 Zweitliga-Spielen immer ein Tor, stellte damit den Uralt-Rekord von Wattenscheid aus der Saison 1987/88 ein.

Dabei gab es in 19 Spielen mindestens einen Burgstaller-Treffer. Fast immer war es die Führung, der Ausgleich oder der Siegestreffer. Dazu zieht der Ex-Rapidler die meisten Sprints aller Zweitliga-Spieler an, geht weite Wege. Zu seiner Fitness sagt er: "Ich glaube, wenn man wie ich vom Land kommt, hat man schon ein bisschen mehr Kraft als die Leute aus der Stadt. Auch Lebenswandel und richtige Ernährung gehören dazu." Trainer Alois Schwartz meint: "Burgi ist ein unberechenbarer Spieler. Wenn man ihn abschreibt, hat man verloren."

Nachsatz des Coaches: "Er weiß, was er an uns hat. Vielleicht bleibt er noch ein bisschen bei uns." Denn es gibt immer wieder Gerüchte über einen Wechsel des im Sommer ablösefreien Torjägers in der Winterpause, da Nürnberg so noch Geld an ihm verdienen und Schulden tilgen könnte.

Zuletzt hieß es, dass Augsburg großes Interesse habe. Burgstaller: "Ich weiß von nichts, bin am 3. Jänner wieder in Nürnberg zum Trainingsauftakt." Das hörten die Fans, die ihn schon einmal zum "Cluberer der Saison" gewählt haben, gerne. Auch bei der Wahl zum "Krone"-Fußballer des Jahres ist er ein Kandidat. Bleibt ihm nur noch zu wünschen, dass Teamchef Marcel Koller ebenfalls ein echter Fan wird.

Matthias Mödl, Kronen Zeitung

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