So, 19. November 2017

Madonna di Campiglio

20.12.2016 07:49

Drohnen-Horror hat Marcel Hirscher fest im Griff

Vor letztem Rennen vor Weihnachten wird die Erinnerung an den lebensgefährlichen Albtraum wach.

"Marcel Hirscher in Lebensgefahr!" Diese Schlagzeile schockierte vor einem Jahr Sport-Österreich. Jetzt werden die Erinnerungen an diesen Albtraum für den Superstar des Skisports wieder wach.

Während des zweiten Durchgangs des Slaloms von Madonna di Campiglio war eine TV-Drohne abgestürzt (siehe Video oben). Unmittelbar hinter ihm. Nicht auszudenken, was es für Folgen gehabt hätte, wenn sie ihn getroffen hätte. "Ich habe mich genau erkundigt, wie schwer solche Geräte in etwa sind - und wir brauchen gar nicht darüber zu reden, was passiert wäre, Es wäre  sicher schlimm ausgegangen!"

"Denke jetzt wieder öfter daran"
Sehr oft hat  er sich die Szenen angesehen. Und war immer wieder schockiert. Jetzt, wenn wieder der Slalom von Madonna vor der Tür steht,  haben ihn die Erinnerungen an den Drohnen-Horror noch fester im Griff. "Ich denke jetzt sicherlich wieder öfter daran als in  den letzten Monaten - das ist normal", gibt er freimütig zu. "Aber ich hoffe stark, dass diesmal dort wirklich keine Drohnen mehr im Einsatz sind."

Das kann man ausschließen. Und während Hirscher am Donnerstag in Madonna an einen Albtraum denken wird, kommt sein Teamkollege Marco Schwarz voller guter Erinnerung in das italienische Slalom-Mekka. Dort stand der erst 21-jährige Kärntner vor einem Jahr als Dritter sensationell auf dem Podest. Erstmals in seiner noch jungen Karriere. Heuer ist er allerdings schon etwas unter Druck geraten. In Levi auf dem Weg zu einem weiteren Podestplatz ausgeschieden, im zweiten Saison-Slalom in Val d’Isère nach einigen Fehlern nur auf Platz 23.

"Aber er weiß, dass er in Wahrheit zu den Allerschnellsten zählt. Jetzt  muss er nur cool bleiben - aber genau das zählt ohnehin zu seinen größten Fähigkeit. Dass er sich im Normalfall von nichts so schnell aus der Ruhe bringen lässt", sagt  sein Trainer Marko Pfeifer.

Peter Frauneder, Kronen Zeitung

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