Mi, 23. Mai 2018

Disney-Hit

21.12.2016 13:06

"Vaiana" ist ihren Vorfahren auf der Spur

Weihnachten steht vor der Tür - und was darf da natürlich nicht fehlen? Ein Familienspaß aus dem Hause Disney natürlich! In "Vaiana (3D)" geht es um ein Mädchen, das sich auf die Spuren seiner Vorfahren macht und dabei zu sich selbst findet. Kinostart: 22. Dezember.

Vaiana (in der deutschen Fassung gesprochen von Lina Larissa Strahl) wächst als Tochter von Chief Tui, Häuptling der Bewohner der Südseeinsel Motunui, auf. Von klein auf ist das Mädchen von den Mythen und Legenden fasziniert, von der die Großmutter tagein tagaus erzählt.

Vom Ozean wird Vaiana geradezu magisch angezogen, von den überfürsorglichen Eltern bekommt sie aber stets eingetrichtert, dass das Meer gefährlich ist und sie sich davon fernhalten soll. Je älter sie wird, desto weniger kann sie verstehen, warum die Fischer sich nie über das schützende Korallenriff hinaus wagen. Dabei waren die Polynesier - so stellt sie durch einen Zufallsfund fest - 1.000 Jahre zuvor noch ein furchtloses Seefahrervolk.

Als Inselbewohner eines Tages von faulen Kokosnüssen und einer scheinbar leer gefischten Lagune berichten, weiß Vaiana, was zu tun ist. Der Ozean höchstpersönlich spült ihr jenes steinerne Herz vor die Füße, das der Jahrtausende alte Halbgott und Gestaltwandler Maui (gesprochen von Andreas Bourani) einst von der grünen Insel Te Fiti gestohlen hat - was eine ungeahnte, sich nun ausweitende Finsternis heraufbeschwört hat.

Also sticht Vaiana mit einem alten Segelboot in See, um Maui zu finden, sich von ihm nach Te Fiti führen zu lassen und so ihre Dorfgemeinschaft zu retten. Auf ihrer abenteuerlichen Reise über den Pazifik muss sich Vaiana nicht nur mit dem arroganten Halbgott Maui, der keine Lust hat, über das Meer zu schippern, herumschlagen, sondern mehrere schwere Prüfungen bestehen...

Mythen und Legenden Ozeaniens
"Vaiana" ist von den Mythen und Legenden der Völker Ozeaniens inspiriert. Vor 3000 Jahren waren die polynesischen Seefahrer die besten der Welt. Sie durchkreuzten den riesigen Pazifik und entdeckten dabei Tausende Inseln. Doch dann stoppten sie plötzlich für rund 1000 Jahre und kein Experte hat bis heute herausgefunden warum.

"Die Seefahrt ist ein ganz großer Bestandteil der pazifischen Kultur", berichtet John Musker, der gemeinsam mit Ron Clements Regie führte. "Die alten Polynesier fanden ihren Weg durch den Ozean ohne jegliche Navigationsinstrumente. Sie verließen sich einzig und allein auf ihre Kenntnisse der Natur, Sterne, Wellen und Strömungen."

Clements: "Wir haben oft zu hören bekommen, dass der Ozean die Inseln nicht trennt, sondern miteinander verbindet. Die Seefahrt ist der ganze Stolz der pazifischen Inselbewohner, ein großer Bestandteil ihrer Identität. Sie gehörten und gehören immer noch zu den größten Entdeckern aller Zeiten. Was sie leisteten, war hochentwickelt und grenzt fast schon an ein Wunder."

Filmemacher fasziniert von den Geschichten über Maui
Es gibt verschiedene Theorien darüber, warum die Polynesier für rund 1000 Jahre ihre Forschungsreisen aussetzten, aber keine liefert eine befriedigende Antwort. Musker: "In unserer Geschichte leitet Vaiana die Wiedergeburt dieser verloren gegangenen Tradition ein." Während ihrer Reise trifft Vaiana auf Maui, eine überlebensgroße Figur, über die in Ozeanien eine Fülle an verschiedenen Mythen und Legenden kursieren, die als Inspirationsquelle dienten.

Musker dazu: "Wir waren fasziniert von den Geschichten, die wir über ihn lasen und die uns Experten aus der Region erzählten. Maui war wirklich überlebensgroß, ein Betrüger und Gestaltwandler. Er konnte mit seinem magischen Fischhaken mühelos ganze Inseln aus dem Ozean hieven; er hatte die Macht, den Sonnenuntergang zu verlangsamen. Er ist einfach unglaublich."

Man verbindet mit der Südsee normalerweise traumhafte Strände und unberührte Natur - dass Disney im neuen Weihnachtshit die polynesische Kultur zum Thema macht, ist höchst spannend und erfrischend. Sympathische Figuren und ansprechende 3D-Sequenzen machen "Vaiana" zu einem Kinoerlebnis für Jung und Alt.

Ingemar Pardatscher
Ingemar Pardatscher

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