Mo, 20. November 2017

Für vier Monate

19.12.2016 10:54

Transfer-Verstoß! FIFA sperrt Salzburgs Wanderson

Der Fußball-Weltverband hat Salzburgs Wanderson mit einer viermonatigen Spielsperre belegt. Der belgisch-brasilianische Doppelstaatsbürger wird Salzburg damit bis 27. Februar nicht zur Verfügung stehen. Wanderson wird dem Tabellenzweiten der Bundesliga damit in den ersten drei Frühjahresrunden fehlen. Die Highlights des 3:0-Erfolgs der Salzburger Bullen gegen den WAC sehen Sie oben im Video!

Die FIFA tätigte die Sperre nachträglich wegen eines Verstoßes gegen Transferbestimmungen. Wanderson war im Sommer 2015 vom belgischen Klub Lierse zu Getafe nach Spanien gewechselt. Lierse war aus der ersten Liga abgestiegen. Wandersons Management monierte deshalb, dass der bestehende Vertrag damit aufgelöst sei. Der Flügelstürmer ging ablösefrei zu Getafe.

Auf einen Einspruch gegen die Sperre verzichtete der Profi "nach juristischer Beratung und in Abstimmung mit dem FC Red Bull Salzburg" nun, wie es vonseiten der Salzburger hieß. Die FIFA tätigte das Urteil bereits Ende Oktober, Wanderson fehlte Salzburg damals schon aufgrund einer Oberschenkelverletzung. Er wird im Neuen Jahr somit die Partien gegen St. Pölten (h), Ried (a) und Mattersburg (h) versäumen.

Aufregung um den 22-Jährigen hatte es auch beim Wechsel von Spanien nach Österreich in diesem Sommer gegeben. Die Spielgenehmigung ließ lange auf sich warten, da auch Absteiger Getafe auf einen noch gültigen Vertrag pochte. Salzburg erklärte damals, das diesbezüglich aber alle Dokumente geprüft worden seien.

Atanga kehrt von Heidenheim zurück
Am Montag gab Salzburg auch bekannt, dass David Atanga nach einem halben Jahr beim 1. FC Heidenheim wieder in die Mozartstadt zurückkehrt. Der Leihvertrag des 19-jährigen Ghanaers wurde vorzeitig aufgelöst. Beim deutschen Zweitligisten kam Atanga lediglich auf fünf Kurzeinsätze. "Wir werden in den nächsten Tagen gemeinsam mit David die möglichen Optionen für die kommenden Monate besprechen", meinte Salzburgs sportlicher Leiter Christoph Freund.

krone Sport
Redaktion
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