So, 19. November 2017

„Extrem gefährlich“

19.12.2016 07:25

Australierin entdeckt Giftschlange in Christbaum

Gruselige vorweihnachtliche Entdeckung: Eine Australierin hat in ihrem Zuhause in Melbourne eine hochgiftige Schlange in ihrem Christbaum gefunden. Die Tigerotter habe sich im Baum um den Schmuck zusammengerollt gehabt, berichtete der Schlangenfänger Barry Goldsmith am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Nachdem die Frau das Reptil entdeckt hatte, habe sie ihn angerufen.

"Wir haben Schlangen an allen möglichen Orten gefunden, aber das ist das erste Mal, dass ich eine Schlange in einem Christbaum gesehen habe", sagte Goldsmith. "Tigerottern sind gute Kletterer - und extrem gefährlich."

Goldsmith erzählte, die Frau habe ein Foto von der Schlange gemacht, dann den Raum abgeschlossen und ein Handtuch unter die Tür geschoben, bis er eingetroffen sei. Bei wärmerem Wetter seien die Tiere aktiver. "Wir finden Schlangen unter Betten, in Toiletten, Waschmaschinen, Stiefeln, Autos, Hundehütten und Katzenboxen." Die Menschen sollten sie einfach dort lassen und nicht versuchen, sie zu töten, denn das sei "gefährlich, illegal und grausam", sagte Goldsmith. Er selbst fange und entlasse jährlich rund 400 Schlangen in die Freiheit.

In Australien leben einige der giftigsten Schlangen der Welt. Jedes Jahr sterben einige Menschen an den Folgen ihrer Bisse. Tigerottern kommen häufig mit Menschen in Berührung und verfügen über ein starkes Gift, weshalb sie als besonders gefährlich eingestuft werden. Allerdings gelten sie auch als wenig aggressiv und attackieren nur bei Störungen.

Michaela Braune
Redakteurin
Michaela Braune
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