Di, 22. Mai 2018

Alarmbereitschaft

15.12.2016 15:16

Kärnten für neue Flüchtlingswelle bereit

Bis zu 80 Flüchtlinge werden wöchentlich in Kärnten aufgegriffen, doch der von Strategen prognostizierte Ansturm blieb bis dato aus. Dennoch ist die Polizei weiter in Alarmbereitschaft. Die Kontrollen zu Slowenien sind aufrecht, an allen Grenzübergängen zu Italien wurden Kontrollstellen errichtet und auch Zäune liegen bereit.

Die Sicherheitsmaßnahmen - auch wenn sie für viele übertrieben scheinen - dürften notwendig sein, denn seit Donnerstagfrüh hat Deutschland seine Kontrollen zu Österreich wieder verschärft.

"Es ist die Ruhe vor dem Sturm", so Oberst Hannes Dullnig im "Krone"-Gespräch: "An den Grenzübergängen zu Slowenien wird weiterhin kontrolliert und diese Kontrollen können wir bei Bedarf auch auf unsere Außengrenze zu Italien jederzeit ausdehnen."

In Thörl-Maglern, am Plöckenpass und sogar mitten im Grenzskigebiet Nassfeld wurden dafür neue Kontrollposten errichtet. "Auch einen mobilen Grenzzaun haben wir bereits auf Lager", so Oberst Dullnig: "Diesen wird das Bundesheer im Zuge eines Assistenzeinsatzes aufstellen, wenn es notwendig wird."

Auch das Personal zur Sicherheit der Außengrenzen Österreichs wird aufgestockt: "Ab dem 1. Jänner erhalten wir zusätzliche Polizisten." Denn alleine in Italien landen täglich Boote mit Flüchtlingen an und die EU-hat noch immer keine Lösung zur Sicherung der EU-Außengrenze.

Hannes Wallner, Kärntner Krone

 krone.at
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