Fr, 24. November 2017

Lebensmittel-Einkauf

15.12.2016 10:39

„Konsum-Patriotismus“ würde Tausende Jobs bringen

Mehr Karreespeck aus Kärnten und Almbutter aus Salzburg schmecken nicht nur gut, sie würden auch 22.000 Arbeitsplätze bringen und das Bruttoinlandsprodukt um 1,8 Milliarden Euro erhöhen - sofern der Lebensmittelimport um zehn Prozent gesenkt werden würde. Dieses Ergebnis brachte eine Studie in Linz.

Nach dem Motto "Klimaschutz beginnt im Einkaufskorb" hatte die Österreichische Hagelversicherung eine Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Wenn Importe von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Produkten um zehn Prozent reduziert und durch heimische Lebensmittel ersetzt würden, gäbe es 22.000 neue Arbeitsplätze und eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Milliarden Euro.

"Wer einkauft, hat Macht"
"Wer einkauft, hat die Macht, über Arbeitsplätze zu entscheiden. Wir müssen verstärkt auf Konsum-Patriotismus setzen", so Bauernbund-Präsident Jakob Auer. Im vergangenen Jahr wurden Nahrungsmittel im Wert von neun Milliarden Euro importiert.

Kronen Zeitung

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