Di, 21. November 2017

Nis statt Nizza

14.12.2016 18:29

Urlauber landen irrtümlich in Serbien

Nicht schlecht staunte eine tschechische Touristengruppe, als sie statt der erwarteten Mittelmeerküste Frankreichs plötzlich inmitten einer Industriestadt in Serbien standen. Das Quartett wollte ursprünglich einen Flug nach Nizza buchen. Doch weil Nizza auf Englisch und Französisch ähnlich klingt wie die südserbische Stadt Nis, befanden sich die Tschechen rund 1500 Kilometer von ihrem Urlaubsziel entfernt, als sie aus dem Flugzeug stiegen.

Nis ist die drittgrößte serbische Stadt und ist vor allem für seine Industrieanlagen bekannt. Aber auch für Kultur-Interessierte gibt es mit einem eigenen Symphonie-Orchester, Museen, Theater und anderen Einrichtungen genügend Attraktionen. Das alljährliche "Nisville" Jazz-Festival ist ebenfalls ein Besuchermagnet.

Doch all das konnte die Tschechen nicht zu einem Bleiben überzeugen, nachdem sie ihren Irrtum bemerkt hatten. So machte sich die Gruppe laut einem Bericht von "Spiegel Online" sofort mit einem Mietauto zum Flughafen im 150 Kilometer entfernten Sofia auf, von wo sie dann doch noch die richtige Flugroute antreten konnten.

Irrtümer bei Reisebuchungen und fehlerhafte Navis
Solche Irrtümer passieren öfter, als man glauben möchte. Hier ein paar Schmankerln: Weil sich eine deutsche Touristin aus Sachsen im Reisebüro missverständlich ausdrückte, buchte sie vor einigen Jahren ihre Reise nach Bordeaux statt Porto. Aber auch Navigationsgeräte liefern nicht immer den gewünschten Erfolg, wie dieser Fall beweist: Eigentlich wollte eine 67-jährige Belgierin nur eine Freundin vom Bahnhof in Brüssel abholen. Weil die Frau aber blind ihrem defekten Navi vertraute, landete sie nach einer rund 1400 Kilometer langen Irrfahrt in der kroatischen Hauptstadt Zagreb.

Ohne weiter nachzudenken, folgte die Frau der vom Navi vorgeschlagenen Route. Und obwohl sie auf der mehrstündigen Fahrt Straßenschilder auf Deutsch und Slowenisch las und mehrere Landesgrenzen passierte, kam Moreau die Sache nicht spanisch vor. Zweimal musste sie auf ihrer Irrfahrt sogar tanken, doch laut eigenen Angaben habe sie nie realisiert, dass ihre Fahrt in die vollkommen falsche Richtung ging.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden