Fr, 20. April 2018

Start schon 2017?

13.12.2016 18:12

Autofreie Hauptstraße in Urfahr nimmt Formen an

Verkehrstechnisch ist die Gegend um den Hinsenkampplatz in Urfahr eine Katastrophe. Was Verkehrsstadtrat Markus Hein (FPÖ) und Neos-Chef Lorenz Potocnik ändern wollen - auch, indem die Hauptstraße, wie berichtet, von Autos befreit und zum Zentrum von Urfahr wird! Erste Schritte sollen 2017 gesetzt werden.

"Die Reindlstraße in die Wildbergstraße durchzubinden, wäre der erste wichtige Schritt. Ich würde das gerne ins Bauprogramm für 2017 aufnehmen. Mit Kosten von 300.000 Euro wäre zu rechnen", wittert Markus Hein die ultimative Lösung für Pendler aus dem westlichen Mühlviertel, die so schneller in Richtung Autobahn und JKU gelangen könnten. Dann soll auch die Hauptstraße vom Durchzugsverkehr entlastet und der Hinsenkampplatz zur Verkehrsdrehscheibe werden.

Mit Innovationspreis ausgezeichnet
Eine Idee dazu hat Architekt Matthias Seifert geliefert, der dafür mit dem Innovationspreis der Neos ausgezeichnet wurde: Die Hauptstraße soll zwischen Hinsenkampplatz und Schmiedegasse färbig als autofrei gekennzeichnet werden. Erlaubt wären Öffis, Fußgänger, Radfahrer und Lieferanten.  Das Ganze soll ein Jahr lang in Abstimmung mit Anrainern und Gewerbetreibenden getestet werden.

"Innovativ daran ist der Minimalaufwand. Hier werden nicht Millionen verbaut und zig Studien erstellt. Wir wollen es einfach ausprobieren", ist Potocnik angetan von dem "Paradebeispiel, wie man über Parteigrenzen hinaus gute Projekte entwickeln kann". Wünschenswert wäre es für Hein, wenn zudem die Tram in Urfahr unterirdisch fahren würde.

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