Mi, 21. Februar 2018

"Game of War"

12.12.2016 11:35

Eine Million Dollar in Free-2-Play-Game verzockt

Dass man es prinzipiell auch kostenlos spielen könnte, hat einen US-Amerikaner nicht davon abgehalten, die stolze Summe von rund einer Million Dollar in das Free-2-Play-Spiel "Game of War" zu investieren. Das Problem: Er spielte nicht mit seinem Geld, sondern dem seines Unternehmens, das er um fast fünf Millionen US-Dollar erleichterte.

Laut "Ars Technica" gestand der 45-jährige Controller eines kalifornischen Baumaschinenherstellers vor Gericht, diesen zwischen Mai 2008 und März 2015 um insgesamt 4,8 Millionen Dollar betrogen zu haben. Das Geld floss unter anderem in Schönheits-OPs, luxuriöse Autos, Saison-Karten für American-Football- und Basketball-Mannschaften, exklusive Mitgliedschaften auf Golfplätzen sowie eben zu einem nicht unerheblichen Teil in "Game of War".

Das laut Herstellerangaben "weltgrößte Multiplayer-Strategie-Spiel" gilt dem Bericht nach als Free-2-Play-Spiel, in das Nutzer besonders viel Geld für virtuelle Gegenstände investieren, um sich einen spielerischen Vorteil zu verschaffen. Im Schnitt sollen Spieler rund 550 US-Dollar pro Jahr in "Game of War" buttern - ungeachtet der Tatsache, dass viele Gegenstände im Kampf binnen kürzester Zeit wieder zerstört werden.

Dem angeklagten Kalifornier drohen wegen Überweisungsbetrug und Geldwäsche in mehreren Fällen bis zu 20 Jahre Haft. Das Urteil wird im kommenden Mai erwartet.

 krone.at
Redaktion
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