Fr, 24. November 2017

Ausländermaut & Co.

12.12.2016 08:02

Das sind Salzburgs Unwörter des Jahres

Das Wort des Jahres 2016 ist "Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung" geworden, das Unwort "Öxit". Die "Krone" bringt nun dazu eine ganz individuelle Auswahl an Begriffen, die Salzburg heuer besonders aufregten. Stimmen Sie auf unserer Facebookseite mit uns ab.

Wie wär es  mit dem Mönchsberggaragenumweltverträglichkeitsprüfungsantrag, der den Ausbau der Stellplätze wieder verzögern könnte oder mit der Abschaffung des Landwirtschaftsmaterialseilbahngesetzes aus dem Jahre 1962? Dazu kommt die gelockerte Klärschlammbodenschutzverordnung oder die unselige Luxusvillenwohnbauförderung, die endlich repariert wurde. Besonders in Erinnerung bleibt der 3. Oktober mit dem Stauchaos, der zum Umdenken in der Verkehrspolitik führte oder auch das gern angekündigte Blaue Wunder, das letztendlich nicht eintrat.

Harmlos heißer Favorit
Ein heißer Favorit bleiben die harmlos klingende Salzburgleitung, die aber mit riesigen Masten das Land noch mehr zu zerschneiden droht sowie der Dauerbrenner Luftachtziger, der für brenzlige Situationen sorgt, nur getoppt von der Ausländermaut, die die Deutschen uns vor die Nase setzen wollen. Ein misslicher Zustand regte heuer in der Gastronomie auf, die Köche wurden gleich auf die Mangelberufsliste gehoben und auch die Bedarfsorientierte Mindestsicherungskürzung bleibt 2017 ein Streitthema.

Bei den Jugendlichen geht es etwas lockerer zu, da wurden der Selfiestick schon zur Vollpfostenantenne, ein belangloser Chatverlauf zum Banalverkehr und das grenzenlos einsetzbare Oida ein Klassiker wie "Last Christmas" von Wham.

MICHAEL PICHLER, Kronen Zeitung/red

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