Di, 17. Oktober 2017

WEGA-Einsatz in Wien

11.12.2016 14:47

Krebskranker schoss in Wohnung auf 50-Jährige

Drama in der Nacht auf Samstag in Wien-Brigittenau: Ein krebskranker Wiener griff laut Informationen der "Krone" in seiner Wohnung zur Faustfeuerwaffe, dabei löste sich ein Schuss, der eine 50-Jährige, die sich gerade in den Räumlichkeiten befand, in den Oberarm traf. Das Opfer brach blutüberströmt zusammen, danach richtete der 60-Jährige die Waffe gegen sich selbst und schoss sich in den Kopf.

Noch sind viele Fragen rund um die Tragödie, die sich in der Nacht in der Wehlistraße abspielten, offen. In der Wohnung befanden sich zum Zeitpunkt des blutigen Vorfalls der 60-jährige Wiener und zwei Frauen im Alter von 50 Jahren.

Warum der krebskranke Mann zur Faustfeuerwaffe griff - laut "Krone"-Infos handelte es sich dabei um einen "sehr alten Revolver" - ist Gegenstand von Ermittlungen. Alkohol könnte im Spiel gewesen sein, heißt es.

50-Jährige erlitt Oberarmdurchschuss
Plötzlich löste sich aus der Waffe ein Schuss - ob der Mann bewusst zielte, ist unklar -, die Kugel traf dabei eine der beiden Frauen in den Oberarm, das Opfer erlitt einen Durchschuss. Nur Augenblicke danach hielt sich der 60-Jährige die Waffe selbst an den Kopf und drückte ab.

Wenig später trafen die Einsatzkräfte vor Ort ein, neben der Rettung und der Exekutive war auch die WEGA zur Unterstützung alarmiert worden, da der Wiener bereits amtsbekannt ist. Beide Opfer wurden nach der Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Krebspatient liegt im Koma. Die Ermittlungen laufen.

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