Sa, 21. Oktober 2017

Not-Operation

10.12.2016 17:41

Mitten in Linz: Angreifer stach Opfer in Bauch!

Mit einem Bauchstich ging in der Linzer Innenstadt ein 27-jähriger Nachtschwärmer aus Steyregg zu Boden. Eine Notoperation in der Linzer Uniklinik rettete das Leben des Opfers, dem die Klinge bis in die Blase gestochen worden war. Solange der Verletzte nicht befragt werden kann, tappen die Ermittler im Dunkeln.

Vier Zeugen sahen, wie um 3.30 Uhr der Steyregger in der Dametzstraße nahe  des OK-Platzes mit zwei Männern stritt, von denen einer plötzlich dem 27-Jährigen ein Messer in den Bauch rammte. Während das Quartett dem zusammengesackten Opfer zu Hilfe kam, flüchteten die Angreifer Richtung Mozartstraße. "Leider haben wir keine zielführende Personenbeschreibung", sagen Ermittler, die wenig später in einem 150 Meter entferten Altpapiercontainer ein insgesamt 20 Zentimeter langes Springmesser mit neun Zentimeter langer Klinge fanden. Da noch Blut daran war, ist es so gut wie sicher die entsorgte Tatwaffe.

Keine Lebensgefahr
Nach der Erstversorgung durch den Notarzt kam der schwerstverletzte Steyregger in den MedCampus III., das ehemalige AKH Linz. Hier gelang eine Notoperation, bei der neben der durchstochenen Bauchdecke auch die verletzte Blase des Opfers chirurgisch versorgt werden musste. Am Samstag kam die erlösende Nachricht aus dem Spital: es besteht keine Lebensgefahr mehr. Jetzt hoffen die Polizisten, dass das Opfer gezielte Hinweise auf die Täter geben kann, sie womöglich sogar kennt.
Solange sind die Ermittler auf Vermutungen angewiesen. Sie nehmen die Drogenszene im nahen Hessenpark unter die Lupe und prüfen auch das Alibi jenes 13-jährigen Afghanen, der mit Komplizen wegen Messerstechereien amtsbekannt ist.

Markus Schütz
Markus Schütz
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