Do, 23. November 2017

Hüllenlose Show

11.12.2016 14:32

USA: Nackedei setzt sich auf Autobusdach in Szene

Will man in Hollywood auch nur einen Hauch an Aufmerksamkeit bekommen, muss man sich schon ordentlich ins Zeug legen. Auch das gewisse Etwas zu besitzen, ist durchaus förderlich, möchte man in Los Angeles von sich reden machen. Mit buchstäblich nackten Tatsachen wollte offenbar ein junger Mann am Donnerstag in West Hollywood überzeugen, erklomm im Adams-Kostüm (allerdings ohne Feigenblatt) einen Linienbus und setzte sich publikumswirksam in all seiner Pracht in Szene.

Als Ort für das Nackt-Spektakel hatte sich der bislang Unbekannte den Sunset Boulevard ausgesucht. Diesen schlenderte er laut Medienberichten am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr - ohne den so lästigen Stoff auf der Haut - entlang, vorbei an zahlreichen Passanten, die ihm wohl den ein oder anderen ungläubigen Blick zuwarfen.

Kein Stoff, viel Show
Doch das reichte dem offenbar vor Selbstbewusstsein nur so strotzenden Mann noch lange nicht. Um so vielen Menschen wie nur möglich eine gute Sicht zu verschaffen, bestieg er das Dach eines Linienbusses und setzte sich dort so richtig in Szene.

So posierte er für die Schaulustigen, die zahlreich ihre Handys zückten, schickte ihnen Küsse und stolzierte auf dem Dach des Busses auf und ab. Rasch waren auch die Medien über den Nackedei informiert, die sein freizügiges Treiben per Helikopter aus der Luft dokumentierten.

Doch auch die Polizei hatte bald von der Sache Wind bekommen und organisierte eine Leiter, um so auf das Dach des Busses zu gelangen - denn freiwillig wollte der junge Mann das Rampenlicht so schnell nicht mehr verlassen. Kurz darauf beendeten die Beamten den hüllenlosen Auftritt.

"Ich habe so etwas das erste Mal gesehen"
Drogen dürften bei der nackten Show-Einlage des Mannes wohl nicht im Spiel gewesen sein, meinte Polizeisprecher Ramon Montenegro gegenüber Medien. Der Verfechter der Freikörperkultur wurde ins Krankenhaus gebracht und wird derzeit auf der psychiatrischen Station betreut.

Seine hüllenlose Körperpräsentation hat in der Millionen-Metropole Los Angeles jedenfalls Seltenheitswert, bestätigte Metro-Sprecher Rick Jager: "Ich habe so etwas das erste Mal gesehen, und ich bin schon seit 32 Jahren hier!"

 krone.at
Redaktion
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