So, 17. Dezember 2017

EBEL

09.12.2016 22:43

Red Bull Salzburg nach Pleiten wieder in der Spur

Nur Red Bull Salzburg hat aus dem Verfolgertrio hinter dem EBEL-Spitzenreiter Vienna Capitals am Freitag einen Sieg gefeiert. Die Salzburger rehabilitierten sich nach zwei Debakeln mit einem 5:2 gegen Bozen. Die Black Wings Linz blieben einen Punkt vor den "Bullen" Zweite, sie unterlagen aber Fehervar nach 5:1-Führung nach Verlängerung 5:6. Innsbruck verlor beim KAC 3:4.

Der VSV behielt mit dem 6:5 gegen Dornbirn in einem von zahlreichen Ausschlüssen geprägten Match Rang sechs. Während der KAC im Ringen um einen Platz unter den ersten sechs punktete, verloren die Graz 99ers an Boden. Die Steirer haben nach einer 1:3-Heimniederlage gegen den direkten Rivalen Znojmo als Neunte schon sieben Punkte Rückstand auf Villach.

Die Linzer führten nach 22 Minuten in Ungarn schon 5:1, nach dem Doppelschlag durch den dritten Treffer von DaSilva und ein Tor Potulnys innerhalb von 33 Sekunden schien alles entschieden. Doch Fehervar kämpfte sich heran, glich 2:30 Minuten vor dem Ende aus und hatte nach nur 29 Sekunden der Overtime durch Owens das bessere Ende für sich.

"Bullen" rehabilitieren sich
Salzburg hatte zuletzt in Wien und Innsbruck zwei bittere Niederlagen kassiert (0:11 Tore). Gegen Südtirol schoss sich der Meister den Frust von der Seele und besiegte den Ex-Liga-Champion aus Bozen klar. Nach rascher Führung durch Viveiros nach 28 Sekunden hatten allerdings vorerst die Gäste mehr vom Spiel. Erst im Mittelabschnitt änderte sich das Bild und die Gastgeber schafften nach einer halben Stunde mit Toren zum 3:0 eine Vorentscheidung.

Matchwinner für den KAC gegen die Innsbrucker "Haie" war Jamie Lundmark mit einen Doppelschlag innerhalb von 2:25 Minuten (52.). Die Tiroler hatten 2:0 und 3:1 geführt, mussten aber dennoch als Verlierer vom Eis. Der KAC leistete Schwerarbeit und verdankte seinen dritten Sieg in Serie einem starken Finish.

"Schmutziges", aber auch spannendes Eishockey bekamen die Zuschauer in Villach zu sehen. Den Referees entglitt das Match, sie verhängten insgesamt 77 bzw. 52 Strafminuten, davon zweimal Spieldauerdisziplinar gegen den VSV und einmal gegen Dornbirn. Die Gastgeber hatten im Mittelabschnitt innerhalb von 74 Sekunden von 2:1 auf 4:1 gestellt. Doch der Nachzügler gab nicht auf und schaffte den Ausgleich (52.). Benjamin Petrik erlöste die Fans des VSV mit dem 6:5 erst 1:38 Minuten vor dem Ende.

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