Di, 17. Oktober 2017

Gebührenerhöhungen

09.12.2016 16:20

Das wird 2017 in Wien teurer!

Das Christkind bringt heuer hoffentlich viel Bargeld, denn das Leben in Wien wird empfindlich teurer! Wohnen, Parken, Wasser, Abfall usw. - die Liste der Gebührenerhöhungen, die uns alle viel Geld aus den Börsen saugen, ist dieses Jahr besonders lang. Viele fragen sich: Wann hört das endlich auf?

Fast jede Woche eine neue Hiobsbotschaft für unsere Konten - nur die Gehälter wollen nicht so richtig steigen. Die ständigen Gebührenerhöhungen empören die Wiener. Im Folgenden eine Liste der Verteuerungen für 2017.

Allgemeines von Abfall bis Wasser: Vor der Wien-Wahl im Oktober 2015 wurde natürlich nichts erhöht, dafür schlägt die Stadt jetzt einiges drauf. Wasser und Abwasser (Kanal) werden teurer, ebenso die Müllabfuhr. Die Erhöhung beträgt meist 3,3 Prozent. Die Anpassung wird aufgrund des geltenden Valorisierungsgesetzes vorgenommen, der Wert ergibt sich aus der Höhe der Inflation.

Erhöht werden im Detail: Die Abwassergebühr steigt von 1,97 auf 2,04 Euro pro Kubikmeter, die "Wasserbezugsgebühr" steigt von 1,80 auf 1,86 Euro pro Kubikmeter. Bei der Müllabfuhr macht die Valorisierung 15 Cent Mehrkosten aus: Der Grundbetrag für die Entleerung eines Behälters mit 110 bzw. 120 Liter Inhalt kostet künftig 4,56 statt 4,41 Euro. Klingt wenig, läppert sich aber übers Jahr zusammen.

Wohnen: Um 15 Prozent sind die Mieten seit 2011 gestiegen, das spüren in Österreich 42 Prozent der Haushalte. Schon jetzt sind Wien und Salzburg diesbezüglich am teuersten.

Die Stadt baut so schnell sie kann, die hohe Nachfrage und das geringe Angebot treiben vor allem auf dem Privatsektor die Preise immer mehr in die Höhe. 2017 wird es nicht besser werden.

Parken und Strafen: Hier zeigt sich die Liebe der Stadt zu den Autofahrern. Ab 1. Jänner werden die Preise fürs Parken angehoben: Die Stunde kostet um 10 Cent mehr.

Und das Abschleppen schlägt künftig mit 264 Euro (statt bisher 242 Euro) zu Buche.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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