Fr, 24. November 2017

„Epidemie“

09.12.2016 07:43

„Leben in Gefahr“: Clinton warnt vor Fake-News

Die unterlegene US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat vor der Verbreitung von Falschmeldungen im Internet gewarnt. Diese könnten "Konsequenzen in der realen Welt" haben, sagte Clinton am Donnerstag in Washington. Im Kampf gegen Falschmeldungen gehe es nicht um Politik oder Parteizugehörigkeit: "Menschenleben sind in Gefahr".

Die Demokratin beklagte eine "Epidemie böswilliger Falschmeldungen und falscher Propaganda", die in den vergangenen Monaten das Internet geflutet habe. Dem Phänomen müsse rasch die Stirn geboten werden, um "unsere Demokratie und unschuldige Leben zu beschützen".

Clinton war im Wahlkampf von ihren Gegnern unter anderem als Chefin eines Pädophilenrings bezeichnet worden, der sich in einem beliebten Pizzarestaurant in Washington treffe. Am vergangenen Wochenende stürmte daraufhin ein 28-jähriger Bewaffneter das Restaurant und schoss um sich. Herbeigeeilten Polizisten sagte er, er sei eigens aus North Carolina gekommen, um selbst in dem Pizzagate-Fall zu "ermitteln".

Monica Lewinsky: 2016 war das Jahr des Internet-Trolls
Monica Lewinsky, die Ende der 90er-Jahre wegen einer Affäre als Praktikantin mit dem damaligen US-Präsidenten und Hillarys Ehemann Bill Clinton weltweit bekannt geworden war, bezeichnete 2016 indes als das Jahr des Internet-Trolls. Aufrichtigkeit spiele keine Rolle mehr, stattdessen würden Zwietracht gesät sowie verletzende und bösartige Inhalte verbreitet, so die Psychologin in der "Vanity Fair".

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