Mo, 21. Mai 2018

Martina Berthold

06.12.2016 22:14

Landesrätin auf Hilfsmission im Libanon

Die Probleme rund um Flucht und Migration will die für Flüchtlinge zuständige Landesrätin Martina Berthold nun vor Ort zumindest etwas verbessern und fliegt heute mit weiteren Landesräten aus anderen Bundesländern in den Libanon. Dort warten Millionen Syrer unter teils widrigen Umständen auf das Ende des Krieges.

In hierzulande unvorstellbaren Zeltlagern und in herunter gekommenen Stadtteilen fristen syrische Flüchtlinge ihr Dasein, das Land ist damit völlig überfordert und lagerte die Hilfsmaßnahmen an internationale Organisationen aus.

Schwerpunkt der Reise liegt auf Kinder & Frauen
Auf dem Programm stehen Visiten bei aktuellen Projekten der Caritas sowie Treffen mit Vertretern der UNHCR, UNICEF, SOS Kinderdorf und der Salzburger Psychotherapeutin Monika Gattinger, die für Ärzte ohne Grenzen arbeitet: "Hilfe soll verstärkt dort zur Verfügung gestellt werden, wo diese wirklich benötigt wird. Wir unterstützen daher auch neue Bildungsprojekte von SOS Kinderdorf International in Syrien. In Zusammenarbeit mit der UNESCO und dem syrischen Unterrichtsministerium wird nach Kräften versucht, einen Schulbetrieb in provisorischen Zentren zu gewährleisten. Kinder und Jugendliche sollen damit möglichst vor den Gefahren der Straße wie Diebstahl, Gewalt, Prostitution oder auch Anwerbung durch militante Gruppen geschützt werden. Gelder der Entwicklungshilfe werden hier konkret dafür eingesetzt, um Kinderschutzzentren in Aleppo und Damaskus zu unterstützen", sagt Berthold der "Krone" im Vorfeld ihrer Reise.

Schulprojekt um Kindern eine Chance zu geben
Der Schwerpunkt der Hilfsmission liegt vor allem auf Kindern und Frauen, Besuche wird es im Frauenhaus der Caritas Libanon in Rayfoun und in der Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern in Broumana geben. Dazu kommen das Vorschulprojekt "Beth Aleph" in Beirut sowie Schulen für syrische Kinder und Projekte zur Stärkung von syrischen Frauen in Sidon. Sämtliche Hilfen sind essentiell, damit sich nicht noch mehr Menschen auf den Weg nach Europa machen.

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