Mo, 28. Mai 2018

Tierquälerei

06.12.2016 17:37

"Mutz" tappte in Schlageisen

Eine grauenhafte Entdeckung musste eine Anrainerin in Maria Wörth machen, als sie Montagabend nach Hause fuhr. Sie fand den schwerst verletzten Nachbarkater, der mit einem Bein in ein Schlageisen geraten war. Er musste operiert werden

Der aufmerksamen Nachbarin ist es zu verdanken, dass der arme Kater "Mutz" überhaupt überlebt hat. Wenn sie ihn Montagabend nicht gefunden hätte, hätte der Kater die Nacht nicht überlebt. Denn die Verletzung durch die Falle war schrecklich. "Der arme ,Mutz’ schleifte die Falle hinter sich her. Das Vorderbein war schon fast ganz abgetrennt", ist auch Tierärztin Dr. Elisabeth Gressl schockiert, zu der das Tier gebracht worden ist.

Die Anrainerin hatte sofort die Polizei in Reifnitz verständigt und diese wiederum den Aufsichtsjäger, der Mutz aus der Falle befreien konnte. Auch er ist erschüttert. "Die Falle ist natürlich nicht gekennzeichnet. Wir hoffen jetzt auf Hinweise", so die Polizei.

Die Katze wurde in der Tierklinik Krebitz notversorgt. "Wir müssen fast das ganze rechte Vorderbein amputieren", so Dr. Gressl.

Tierschützer fordern ein absolutes Fallen-Verbot. In Kärnten darf mit Registrierung und Kennzeichnung leider dennoch auf diese Weise gejagt werden.

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