Do, 23. November 2017

„Krone“-Interview

06.12.2016 18:13

Hofmann: „Es ist nicht gesagt, dass ich aufhöre!“

Vor dem morgigen letzten Europacup-Auftritt gegen Athletic Bilbao ereilte Rapid die nächste Hiobsbotschaft: Innenverteidiger Christoph Schößwendter fällt mit einem Muskelfaser-Einriss im linken Oberschenkel bis Jahresende aus. Auch Goalie Jan Novota muss morgen passen. Dafür könnte Kapitän Steffen Hofmann noch im Herbst ein Comeback geben. (Im Video oben die Highlights von Rapids 1:0-Sieg gegen St. Pölten).

"Krone": Steffen, du bist nach dem ausgeheilten Muskelbündelriss im Adduktorenbereich am Weg zurück. Wie geht's?
Steffen Hofmann: Danke, gut. Ich habe gestern erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert, alles mitgemacht. Warten wir ab, was die nächsten Tage bringen.

Ursprünglich hieß es, dass du erst wieder fürs Frühjahr ein Thema sein wirst.
Wenn es weiter so positiv läuft, werden wir das Ganze neu besprechen. Ich fühle mich richtig gut, der Heilungsprozess ist gut verlaufen. Gegen Bilbao am Donnerstag werde ich sicher noch nicht dabei sein.

Es wäre die letzte Chance auf einen Europacup-Einsatz für dich.
in dieser Saison, ja. Was im Sommer passiert, weiß ich nicht. Es ist nicht gesagt, dass ich aufhöre. Ich will im Frühjahr schauen, wie es mir geht, und dann mit dem Klub gemeinsam eine Entscheidung treffen.

Welche dich auch in die Rolle des Rapid-Sportdirektors katapultieren könnte.
Nächste Saison definitiv nicht. Unabhängig davon, ob ich als Spieler weitermache oder nicht. Das käme für mich zu früh, damit muss man sich vorab schon mehr beschäftigt haben. Ich sage aber nicht, dass ich es nie machen werde.

Wie beurteilst du die aktuelle Situation im Klub - du hast solch kritische Phasen bei Rapid schon öfter erlebt.
Das nützt mir und dem Team aber nichts, weil ich nicht auf dem Platz stehen und helfen kann. Für viele Spieler ist es das erste Mal, dass sie so etwas durchmachen müssen. Es ist alles andere als lustig.

Was ist für Rapid in dieser Saison noch drinnen?
Mit dem Trainerwechsel muss sich das Team als Gesamtes erst finden, das neue System ist eine große Umstellung. Unser großes Ziel bleibt der internationale Startplatz.

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