Di, 21. November 2017

Online-Betrug

06.12.2016 11:45

Polizei warnt vor E-Mails vom Inkassobüro

Das Bundeskriminalamt warnt aktuell vor E-Mails von einem angeblichen Inkassobüro: In den Schreiben werden die Opfer persönlich aufgefordert, eine ausstehende Rechnung zu bezahlen. Wird jedoch das dem Schreiben angehängte Dokument geöffnet, installiert sich eine Schadsoftware. Vorsicht sei geboten.

Die E-Mails informieren über eine nicht bezahlte Rechnung bei einem - möglicherweise vor Kurzem tatsächlich in Anspruch genommenen - Online-Händler. Der Empfänger wird persönlich angesprochen, ein existierender (oder ehemaliger) Wohnsitz ist angeführt. Das Schreiben beinhalte somit für den Empfänger nachvollziehbare Fakten und erscheine durchaus realistisch, warnte das Bundeskriminalamt.

Auch das angeführte Inkassobüro existiert tatsächlich und bestätigte bereits Dutzende Anfragen von Personen, die solche Post an ihre Mailadresse erhalten haben. Die Firma steht jedoch in keinem Zusammenhang mit der Massenaussendung.

Ransomware im Anhang
Den E-Mails ist zudem ein Dokument angehängt, das beim Öffnen eine Schadsoftware startet, die laut Bundeskriminalamt zu einer Verschlüsselung der Computer und/oder Netzwerkdaten führen kann. Die Masche sei nicht neu, jedoch habe sich die Qualität der Schadsoftware und damit die Bedrohung potenziell erhöht.

"Bei der derzeit vorherrschenden Schadsoftware handelt es sich um sogenannte Ransomware in den unterschiedlichsten Versionen", heißt es auf der Website des Bundeskriminalamtes. Für die Erlangung eines für die Entschlüsselung notwendigen Keys werde meistens die Bezahlung von ein bis drei Bitcoins gefordert, was abhängig von starken täglichen Kursschwankungen rund 700 bis 2100 Euro entspreche.

 krone.at
Redaktion
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